In der Technologiewelt herrscht reges Treiben wegen der Nachrichten über den AMD-Datenmissbrauch 2024. Der Technologieriese AMD sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, dass sein internes Netzwerk gehackt wurde und möglicherweise vertrauliche Daten gestohlen wurden.
Laut BloombergAMD hat Maßnahmen ergriffen, um den Verstoß zu untersuchen, der am 18. Juni von The Cyber Express aufgedeckt wurde und angeblich vom berüchtigten Cyberkriminellen Intelbroker durchgeführt wurde. Hier sind alle Einzelheiten …
Umfang des AMD-Datenlecks 2024
Der Umfang der angeblich gestohlenen Daten ist enorm. Details zukünftiger Produkte, proprietäre Dateien, ROMs, Software, interne Kommunikation und Quellcode sowie Finanzunterlagen und persönliche Informationen der Mitarbeiter sind gefährdet. Dies bedroht AMDs Wettbewerbsfähigkeit und weckt Bedenken hinsichtlich Diebstahls geistigen Eigentums und Industriespionage.
Auf BreachForums geteilte Screenshots und Ausschnitte aus den internen Systemen von AMD veranschaulichen die potenzielle Schwere der Sicherheitsverletzung.

AMDs Erklärung und Sicherheitsmaßnahmen
„Wir sind uns der Existenz einer cyberkriminellen Organisation bewusst, die behauptet, AMD-Daten gestohlen zu haben“, erklärte AMD in einer Erklärung und bestätigte damit die Vorwürfe. Das Unternehmen sagte, es arbeite mit den Strafverfolgungsbehörden und einem externen Hosting-Partner zusammen, um die Vorwürfe und die Bedeutung der Daten zu untersuchen.
Dieser Verstoß ist nicht das erste Cybersicherheitsproblem von AMD. Im Jahr 2022 behauptete die Hackergruppe RansomHouse, Daten aus den Netzwerken von AMD extrahiert zu haben. Dieser Vorfall veranlasste AMD, seine Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und zu verstärken.
Die wachsende Gefahr spektakulärer Datenschutzverletzungen
AMDs Erfahrung zeigt, dass es immer mehr spektakuläre Datendiebstähle gibt. Technologiegiganten wie Nvidia und Gigabyte waren in den letzten Jahren Opfer ähnlicher Angriffe. Solche Angriffe schädigen den Ruf von Unternehmen und können zu finanziellen Verlusten und geopolitischen Konsequenzen führen.

Der mutmaßliche Täter des Einbruchs, Intelbroker, ist ein gefährlicher Cyberkrimineller, der für mehrere spektakuläre Cyberangriffe verantwortlich ist, darunter die Infiltration des Los Angeles International Airport und die Gefährdung der Sicherheit von US-Bundesbehörden. Intelbrokers Ziele reichen von finanziellem Gewinn bis hin zur Störung kritischer Infrastrukturen.
Der Fall AMD zeigt, dass die Bedrohungen für die Cybersicherheit zunehmen und Unternehmen proaktivere Maßnahmen dagegen ergreifen müssen. Angesichts der möglichen Auswirkungen von Datenschutzverletzungen ist es für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, ihre Sicherheitsinvestitionen zu erhöhen und die neuesten Sicherheitstechnologien einzusetzen.
Bildnachweis: AMD
Source: AMD-Datenleck 2024: Tech-Gigant sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert





