Samsung Display, ein Geschäftsbereich von Samsung, der OLED-, LCD- und andere Bildschirme für Samsung-Geräte und Drittkunden herstellt, präsentierte auf der CES 2026 in Las Vegas eine Reihe fortschrittlicher Display-Technologien. Die Veranstaltung läuft bis zum 9. Januar. Der Stand konzentrierte sich auf zukünftige OLED-Entwicklungen, darunter faltbare Displays ohne sichtbare Falten, Demonstrationen der Panel-Haltbarkeit und OLED-Integration in ungewöhnliche Formfaktoren. Ein zentrales Highlight war ein nahtlos faltbares Display-Konzept, das als F&E-Prototyp gekennzeichnet ist. Dieses Display verbarg die Falte in der Mitte des Hauptbildschirms und stand im Gegensatz zu der sichtbaren Falte auf einem unbeschrifteten Galaxy Z Fold, das in der Nähe abgebildet ist. Samsung Display stellte ein Bild des Prototyps zur Verfügung, das bei Rundgängen kurzzeitig auftauchte. Beobachter stellten potenzielle Anwendungen für ein zukünftiges faltbares iPhone oder das Galaxy Z Fold 8 fest. Am Stand waren OLED-Anhänger, darunter ein anpassbares Button-Badge, und OLED-Displays auf kabellosen Kopfhörern zu sehen. Diese dienten in erster Linie der Demonstration und nicht den Konsumgütern. In einem Abschnitt zu tragbaren Gaming-OLED-Panels werden Einsatzmöglichkeiten vorgeschlagen, beispielsweise als Sichtansicht für Ego-Shooter-Spiele oder als Head-up-Display für wichtige Informationen. Samsung Display stellte einen Prototyp eines OLED-Fernsehers vor, der eine Spitzenhelligkeit von 4.500 Nits erreicht. Consumer-Fernseher erreichen typischerweise etwa 2.700 Nits. Die OLED-Technologie bietet im Vergleich zu Konkurrenztechnologien einen stärkeren Kontrast und eine genauere Farbwiedergabe, auch wenn die Helligkeit oft hinterherhinkt. Dieser Prototyp überschritt diese Grenzen und erforderte von den Zuschauern beim Sitzen davor die Augen zusammenzukneifen. Um die Haltbarkeit faltbarer OLEDs zu demonstrieren, warf ein Roboterarm Basketbälle auf einen Korb mit einer Rückwand aus 18 faltbaren OLED-Panels. Die Einschläge erzeugten laute Knalle und erregten im Verlauf der Show die Aufmerksamkeit der nahegelegenen Führungskräfte und Ingenieure von Samsung Display. Die Ausstellung zeichnete die Entwicklung der faltbaren Geräte von Samsung nach. Beim Galaxy Z Fold 7 wurden Probleme mit Gewicht und Dicke behoben. Es folgte das TriFold mit 50 Prozent mehr faltbarer Bildschirmfläche. Dieser Fortschritt stand im Gegensatz zum ursprünglichen Galaxy Fold aus dem Jahr 2019, das ein sperrigeres Design hatte. Samsung Display hat mit der Massenproduktion eines 360-Hz-QD-OLED-Panels begonnen, das mit V-Stripe-RGB-Pixelstrukturen ausgestattet ist. In diesen Panels werden Subpixel innerhalb jedes Pixels vertikal ausgerichtet, wodurch die Klarheit von Textkanten und kleinen Kontrastobjekten verbessert wird. Das Standpersonal hob die Vorteile für die Büroarbeit hervor und verfügte über einen eigenen Bereich für Gaming-Anwendungen. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Automotive-Displays mit digitalen Cockpits mit umfangreichem OLED-Einsatz. Das Herzstück war ein flexibles L-OLED-Display, das sich in das Armaturenbrett hineinwölbt. Ein 13,8-Zoll-Display auf der Beifahrerseite gleitet aus dem Armaturenbrett heraus. Team Engadget berichtete vor Ort über die Veranstaltung, darunter Produkte von Lenovo, Samsung, LG und NVIDIA. Fasst detaillierte technische Informationen vom Montag und Dienstag sowie Ankündigungen von der CES 2026 zusammen. Ein Liveblog lieferte die ganze Woche über Echtzeit-Updates.





