Bosch wird auf der CES 2026 in Las Vegas seine neue KI-Erweiterungsplattform und eine KI-fähige Hochleistungsrechnereinheit vorstellen. Das Unternehmen plant, ein KI-gestütztes Cockpit vorzustellen, das Fahrzeuge in intelligente, lernende Partner verwandelt. Dieses Cockpit versteht die Routinen, Vorlieben und den Kontext des Fahrers. Es integriert mehrere Domänen und Technologien innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs für ein einheitliches Benutzererlebnis. Die KI-Erweiterungsplattform erweitert bestehende Cockpitsysteme durch schnelle und einfache Nachrüstungen mit erweiterten KI-Funktionen. Es sind keine Änderungen an der aktuellen Hardware oder Systemarchitektur erforderlich. Dieses Setup verbessert Komfort, Intuition und Sicherheit für alle Fahrzeuginsassen. „Mit der neuen KI-Erweiterungsplattform lassen sich bestehende Cockpitsysteme schnell und einfach um erweiterte KI-Funktionen erweitern. Dadurch wird das Fahrerlebnis für alle Fahrzeuginsassen komfortabler, intuitiver und sicherer“, sagte Markus Heyn, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH und Vorstandsvorsitzender von Bosch Mobility. „Mit dem neuen KI-gestützten Cockpit von Bosch können sowohl Fahrer als auch Automobilhersteller die Möglichkeiten moderner Automobilsoftware voll ausschöpfen. Dank der ‚AI-Erweiterungsplattform‘ können neue Funktionen künftig viel schneller im Fahrzeug implementiert werden“, fügte Heyn hinzu. Bosch wird das KI-gestützte Cockpit und die KI-Erweiterungsplattform erstmals auf der CES 2026 vorführen. Marktforschungen prognostizieren, dass der Markt für KI-gestütztes In-Vehicle-Infotainment bis 2030 etwa 17 Milliarden Euro erreichen wird. Bis zum Ende des Jahrzehnts strebt Bosch einen Umsatz von mehr als 2 Milliarden Euro mit solchen Lösungen an und strebt eine Position unter den Top-3-Anbietern an. In einer Anwendung arbeitet Bosch mit Microsoft zusammen, um Ausfallzeiten von Autos in produktive Arbeitszeit umzuwandeln und gleichzeitig die Sicherheit des Fahrers zu gewährleisten. Die Integration von Microsoft Foundry und Cockpit-spezifischen Funktionen ermöglicht den Zugriff auf die Microsoft 365-Produktivitätssuite. Fahrzeugdomänen verbinden sich intelligent mit Microsoft 365-Apps, um der Sicherheit Priorität einzuräumen und Ablenkungen zu reduzieren. Beispielsweise aktiviert ein Sprachbefehl zur Teilnahme an einem Microsoft Teams-Anruf die adaptive Geschwindigkeitsregelung proaktiv. Diese domänenübergreifende Interaktion unterstützt sichere und produktive Reisen. Die KI-Erweiterungsplattform basiert auf dem NVIDIA DRIVE AGX Orin System-on-Chip. Dieser Chip liefert 150 bis 200 Tera-Operationen pro Sekunde Rechenleistung. Die Verbindung zum Gerät erfolgt über Strom- und Ethernet-Schnittstellen. Es bietet aktive Luft- oder Flüssigkeitskühlungsoptionen. Die Plattform nutzt die NVIDIA CUDA-Plattform und ermöglicht es Autoherstellern, ihre eigenen KI-Modelle und Agenten zu integrieren. Bosch nutzt das NeMo-Framework von NVIDIA, um den End-to-End-KI-Lebenszyklus zu verwalten. Dies unterstützt erweiterte Cockpit-Anwendungen, einschließlich Echtzeit-Sensorverarbeitung und Vision-Language-Modellen. NVIDIA Nemotron-Modelle unterstützen die wichtigsten Denk- und Sprachfähigkeiten. Sie ermöglichen kontextbezogenes Verständnis, mehrstufiges Denken und natürliche Gesprächsinteraktionen. Bosch nutzt Microsoft Foundry, um den fahrzeuginternen KI-Assistenten zu entwerfen, zu verwalten und zu aktualisieren. Dieser Ansatz gewährleistet ein skalierbares und aktuelles Erlebnis im Cockpit.
Source: Bosch stellt auf der CES 2026 eine KI-Erweiterungsplattform und ein KI-gestütztes Cockpit vor





