Google entwickelt eine automatische Bild-in-Bild-Funktion (PiP) für seinen Chrome-Browser auf dem Android-Betriebssystem. Diese Funktion, die Nutzern der Desktop-Version von Chrome bereits zur Verfügung steht, wird mobilen Nutzern ähnliche Möglichkeiten zur Medienwiedergabe bieten.
Die Funktion soll aktiviert werden, wenn ein Benutzer Medien wie ein Video oder einen Podcast auf einer Website abspielt und dann zu einem anderen Tab innerhalb der Chrome-App wechselt. Beim Wechseln der Registerkarten wird der Medieninhalt automatisch in einen kleinen, schwebenden Player minimiert, der in einer Ecke des Bildschirms sichtbar bleibt. Dieser Vorgang erfolgt automatisch und erfordert nicht, dass der Benutzer den PiP-Modus manuell aktiviert.
Die Entwicklung wurde in einem kürzlich zusammengeführten Commit zum Chromium-Open-Source-Projekt identifiziert. Mit diesem Commit wurde ein neues Flag eingeführt, das die automatische Bild-in-Bild-Funktion auf Android-Geräten aktivieren soll, was darauf hinweist, dass aktiv an der Funktion gearbeitet wird.
Es ist wichtig, diese In-App-Funktion von der auf Android verfügbaren PiP-Funktionalität auf Systemebene zu unterscheiden. Die kommende Chrome-Funktion enthält den schwebenden Mediaplayer vollständig innerhalb der Browseranwendung. Dies unterscheidet sich von PiP auf Systemebene, das die Fortsetzung der Wiedergabe eines Videos in einem schwebenden Fenster ermöglicht, das über anderen Anwendungen oder dem Startbildschirm des Geräts positioniert werden kann.
Die Kontrolle über die Funktion soll im Einklang mit der Implementierung in Chrome für den Desktop auf Site-Basis verwaltet werden. Auf dem Desktop fragt der Browser Benutzer nach der Erlaubnis, automatisches PiP für eine bestimmte Site zu aktivieren, und bietet Optionen zum immer Zulassen, Blockieren oder Zulassen einer einzelnen Sitzung. Die mobile Version von Chrome wird wahrscheinlich dieselben detaillierten Steuerelemente enthalten.








