Mozilla hat Firefox 148 veröffentlicht und dem Browser fünf optionale KI-Funktionen hinzugefügt. Mit dem Update wurde ein spezieller Steuerbereich eingeführt, der es Benutzern ermöglicht, einzelne Tools zu deaktivieren oder alle aktuellen und zukünftigen KI-Verbesserungen zu blockieren.

Die Veröffentlichung geht auf Bedenken der Benutzer hinsichtlich der KI-Integration in Browsern ein. Der Ansatz von Mozilla ermöglicht es Einzelpersonen, sich von bestimmten Funktionen abzumelden und gleichzeitig Zugriff auf die Kernfunktionen des Browsers zu behalten, wobei eine frühere Verpflichtung hinsichtlich der Wahlmöglichkeiten des Benutzers eingehalten wird.

Firefox 148 enthält fünf neue KI-Funktionen. Den Versionshinweisen zufolge handelt es sich dabei um Übersetzungen für Webseiten, Alternativtextgenerierung für PDFs, KI-gestützte Tab-Gruppierung, Linkvorschauen und KI-Chatbot-Anbieter in der Seitenleiste.

Mozilla hat den Browsereinstellungen einen neuen Abschnitt „KI-Steuerung“ hinzugefügt. Benutzer können über dieses Menü einzelne Funktionen aktivieren oder deaktivieren. Ein separater Schalter „KI-Verbesserungen blockieren“ deaktiviert alle aktuellen KI-Funktionen und blockiert zukünftige Eingabeaufforderungen oder Ergänzungen.

Diese Veröffentlichung folgt einer Verpflichtung von Mozilla-CEO Anthony Enzor-Demeo, bis zum Jahr 2025 vorzugehen. Enzor-Demeo versicherte den Benutzern zuvor, dass Firefox eine klare Möglichkeit bieten würde, KI-Funktionen zu deaktivieren, einschließlich eines speziellen Kill-Schalters.

Das Update ermöglicht Benutzern die Auswahl aus vorhandenen Chatbots in der Seitenleiste, darunter Claude, ChatGPT, Copilot, Gemini und Le Chat Mistral. Mozilla gab an, dass diese Funktionen für Benutzer völlig optional seien.


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