LinkedIn hat eine neue Funktion namens Crosscheck eingeführt, die es Premium-Abonnenten ermöglicht, KI-Modelle verschiedener Unternehmen wie OpenAI, Anthropic, Google und Microsoft zu testen, ohne sich Gedanken über Token-Limits oder zusätzliche Abonnements machen zu müssen.
Mit Crosscheck können Benutzer an einem von LinkedIn als „blindem Geschmackstest“ bezeichneten Test teilnehmen, bei dem Benutzer auf der Grundlage einer Eingabeaufforderung zwei von der KI generierte Antworten erhalten. Erst nach der Auswahl können Nutzer erkennen, welches KI-Modell die jeweilige Antwort erzeugt hat, was eine unvoreingenommene Bewertung der Modelle ermöglicht.
Hari Srinivasan, Chief Product Officer von LinkedIn, erklärte, dass Crosscheck ein „frühes Produkt“ sei, bei dem fortlaufende Entwicklungen geplant seien, um seine Geschwindigkeit zu erhöhen und die Modellunterstützung zu erweitern. Erste Tests haben die Kompatibilität mit mehreren Modellen von Unternehmen wie MoonshotAI und Mistral gezeigt.
Die Funktion umfasst eine Bestenliste, um Benutzerbewertungen für jedes KI-Modell in verschiedenen Branchen zu verfolgen und so eine Wettbewerbsatmosphäre zu fördern. Allerdings unterstützt Crosscheck derzeit nur textbasierte Eingabeaufforderungen und ermöglicht keine Bildgenerierung oder Datei-Uploads.
Abonnenten können unbegrenzt textbasierte Chats führen, ohne Token-Limits oder hohe Abonnementgebühren in Kauf nehmen zu müssen. LinkedIn wird anonymisierte Daten an die KI-Unternehmen weitergeben und ihnen dabei helfen, die Modellleistung in verschiedenen Berufskategorien zu analysieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass keine personenbezogenen Daten offengelegt werden.
Derzeit ist Crosscheck ausschließlich für LinkedIn Premium-Abonnenten in den USA verfügbar. LinkedIn plant, die Funktion in naher Zukunft auf weitere Länder auszudehnen und Benutzern die Möglichkeit zur kostenlosen Nutzung zu bieten.








