Elon Musk verlangt von OpenAI und Microsoft Schadensersatz in Höhe von 79 bis 134 Milliarden US-Dollar. Dies geht aus einem aktuellen Bloomberg-Bericht hervor, in dem eine Klage gegen das KI-Unternehmen wegen angeblicher Aufgabe seiner gemeinnützigen Mission detailliert beschrieben wird. Musks Schadensersatzanspruch ergibt sich aus der 500-Milliarden-Dollar-Bewertung von OpenAI, zu der er in der Anfangsphase des Unternehmens 38 Millionen Dollar an Startkapital beigetragen hat. In der Einreichung heißt es, dass Musk etwa 60 % der Startfinanzierung, der Mitarbeiterrekrutierung, der Geschäftseinführung und der Startup-Beratung der gemeinnützigen Organisation bereitgestellt habe. Die finanzielle Schätzung wurde von C. Paul Wazzan berechnet, einem Finanzökonomen, der als Gutachter von Musk fungierte. Wazzans Einschätzung geht davon aus, dass OpenAI zwischen 65,5 und 109,43 Milliarden US-Dollar an unrechtmäßigen Gewinnen erlangt hat, während der Anteil von Microsoft auf 13,3 bis 25,06 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Der Rechtsstreit zwischen Elon Musk und OpenAI begann im März 2024, als der CEO von xAI eine Klage einreichte, in der er behauptete, OpenAI habe gegen seine gemeinnützige Verpflichtung verstoßen. Musk zählte daraufhin Microsoft als Beklagten auf und versuchte, eine einstweilige Verfügung zu erwirken, als OpenAI Umstrukturierungsbemühungen des Unternehmens ankündigte. Über diese Klage hinaus hat Musk eine weitere Klage gegen OpenAI eingereicht. In dieser zusätzlichen Klage wird auch Apple genannt und wirft beiden Unternehmen monopolistische Praktiken vor, die den Zugang von xAI zum App Store behindern.
Source: Musk verlangt von OpenAI und Microsoft 134 Milliarden US-Dollar wegen unrechtmäßiger Gewinne

