Anthropic-Ingenieur Thariq Shihipar kündigte am Dienstag die schrittweise Einführung des Sprachmodus für Claude Code an. Die Funktion ist für etwa 5 % der Benutzer verfügbar, eine umfassendere Veröffentlichung ist für die kommenden Wochen geplant.
Die Einführung erweitert die Fähigkeiten des KI-Codierungsassistenten um freihändige, konversationelle Arbeitsabläufe. Dieses Update versetzt Claude Code in die Lage, auf dem schnell wachsenden Markt für Entwicklertools direkter mit GitHub Copilot, Cursor, Google und OpenAI von Microsoft zu konkurrieren.
Im Februar berichtete Anthropic, dass der durchschnittliche Umsatz von Claude Code 2,5 Milliarden US-Dollar überstieg. Diese Zahl stellt eine Verdoppelung des Umsatzes seit Anfang 2026 dar. Auch die wöchentlich aktiven Nutzer des Codierassistenten haben sich seit Januar verdoppelt.
Der Sprachmodus wird durch Eingabe von /voice aktiviert, um das System einzuschalten. Benutzer können dann Befehle wie „Refactoring der Authentifizierungs-Middleware“ sprechen, um Codierungsanforderungen auszuführen. Anthropic hat im Mai 2025 den Sprachmodus für seinen Standard-Chatbot Claude eingeführt.
Die Einschränkungen der neuen Funktion bleiben unklar. Es ist nicht bekannt, ob die Funktion einen KI-Sprachanbieter eines Drittanbieters wie ElevenLabs nutzt. Anthropic hat noch nicht auf Anfragen von TechCrunch nach einem Kommentar geantwortet.
Claude Code konkurriert mit GitHub Copilot, Cursor, Google und OpenAI von Microsoft. Claudes mobile App schaffte es kürzlich an die Spitze der US-App-Store-Charts. Dieses Wachstum folgte auf die Weigerung von Anthropic, dem Verteidigungsministerium den Einsatz seiner KI für die Überwachung im Inland oder für autonome Waffen zu gestatten.








