Apple wird sein „Liquid Glass“-Benutzeroberflächendesign dauerhaft beibehalten und plant nicht, zu früheren Designs zurückzukehren.
Die Entscheidung stellt Apples langfristiges Engagement für das Liquid Glass-Konzept dar, trotz gemischter Benutzerreaktionen, und deutet auf eine Strategie der evolutionären Verfeinerung statt einer radikalen Veränderung seiner Betriebssysteme hin.
Liquid Glass wurde im Rahmen eines großen visuellen Updates eingeführt und zielt auf eine transparente, glasartige Darstellung von Schnittstellen ab, die visuelle Überlappungen für ein modernes, dynamisches Gefühl ermöglicht.
Berichten zufolge dauerte die Entwicklung von Liquid Glass mehrere Jahre und begann mit der Entwicklung von visionOS, dem Betriebssystem für Apples Mixed-Reality-Headset.
Laut Informationen aus Mark Gurmans „Power On“-Newsletter bei Bloomberg würde eine völlige Abkehr von früheren UI-Konzepten ein kostspieliges und langfristiges Projekt für Apple darstellen.
Das Projekt erhielt Unterstützung von der gesamten Designorganisation und der Geschäftsleitung von Apple, ohne dass von wichtigen Designern interner Widerstand gemeldet wurde.
Während die transparenten Elemente angeblich gut auf Geräten wie dem iPhone und dem iPad funktionieren, haben Kritiker Probleme mit der Textlesbarkeit angeführt, insbesondere auf größeren Displays wie dem Mac und der kleineren Apple Watch-Oberfläche.
Apple hat damit begonnen, auf das Feedback der Benutzer einzugehen und Optionen in eine aktuelle iOS-Betaversion zu integrieren, mit denen Benutzer die Intensität des Glaseffekts reduzieren können. Spekulationen über Designänderungen nach Alan Dyes Weggang zu Meta wurden durch Berichte entgegnet, die darauf hinwiesen, dass das Projekt unabhängig von einzelnen Mitarbeitern fortgesetzt wird.
Diese langfristige Strategie spiegelt Apples Ansatz bei der Neugestaltung von iOS 7 im Jahr 2013 wider, das ebenfalls mehrere Jahre lang iterative Anpassungen durchlief.








