In einer subtilen Weiterentwicklung seines Brandings hat BMW endlich sein vereinfachtes Logo-Design für 2020 auf seine Fahrzeuge angewendet und markiert damit eine stille, aber bedeutende Aktualisierung des anhaltenden Logo-Aktualisierungstrends der Automobilindustrie. Im letzten Jahrzehnt haben zahlreiche Automarken flachere, digitalfreundlichere Embleme eingeführt und gleichzeitig ihr Erbe bewahrt. Die Neugestaltung von BMW im Jahr 2020 gilt allgemein als eines der stärksten Beispiele des Jahrzehnts.
Die Änderung debütierte letzte Woche auf der Münchner Automobilausstellung mit der Einführung des neuen Elektro-SUV iX3. Obwohl das 2020-Logo – eine stromlinienförmige Version des ikonischen Rondelle – seit fast fünf Jahren in den Werbe- und digitalen Materialien von BMW erscheint, zierte es die Autos selbst noch nicht. Zuvor waren Fahrzeugembleme mit kunstvollen Details wie Chromrändern um den Außenring und grauen Trennlinien ausgestattet, die den blauen und roten Innenquadranten trennten, was für ein dreidimensionaleres, dekorativeres Erscheinungsbild sorgte.
Das Emblem des iX3 entfernt diese Elemente und eliminiert die Chromschichten, Ränder und Linien für eine wirklich flache, minimalistische Form, die sich nahtlos in die digitale Ästhetik der Marke einfügt. Diese Verfeinerung sorgt für Konsistenz in der gesamten Identität von BMW, von Online-Plattformen bis hin zu physischen Fahrzeugen, und beseitigt eine seit langem bestehende Diskrepanz, die auch andere Automobilhersteller im Zuge der Rebranding-Bemühungen überwunden haben.
Das Update blieb bei BMW-Enthusiasten unter dem Radar und erregte erst durch einen Bericht von Carscoops am Wochenende Aufmerksamkeit. Da die Branche weiterhin auf vielseitige, bildschirmoptimierte Designs setzt, ist der Schritt von BMW ein Beispiel für die Verpflichtung zur Modernisierung, ohne das sagenumwobene Propeller-inspirierte Motiv aufzugeben – trotz gelegentlicher Fan-Debatten über dessen Ursprünge.
Diese Entwicklung erfolgt inmitten breiterer Trends, bei denen Marken wie Range Rover auf Gegenreaktionen für mutigere Änderungen stoßen, während der zurückhaltende Ansatz von BMW die Vorliebe für evolutionäre Verfeinerung unterstreicht. Da der iX3 nun das neue Emblem trägt, dürften künftige BMW-Modelle diesem Beispiel folgen und den festen Platz des flachen Logos auf der Straße festigen.







