Hon Hai Precision Industry Co., bekannt als Foxconn, meldete im Januar 2026 einen Umsatzanstieg von 35,5 % auf 730 Milliarden NT$, was etwa 23 Milliarden US-Dollar entspricht. Das in Taiwan ansässige Unternehmen, der weltweit größte Vertragselektronikhersteller und ein wichtiger Nvidia-Partner, führte den Anstieg auf die anhaltende globale Nachfrage nach KI-Infrastruktur zurück.

Dies folgt auf ein rekordverdächtiges viertes Quartal im Jahr 2025, in dem der Umsatz um 22 % auf 2,6 Billionen NT$ stieg. Der Umsatz im Dezember 2025 erreichte mit 862,86 Milliarden NT$ einen Monatshöchstwert, was einem Anstieg von fast 32 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für das Gesamtjahr 2025 verzeichnete Foxconn erstmals einen Umsatz von über 8 Billionen NT$, ein Plus von 18 % gegenüber 2024.

Foxconn erwartet trotz der typischen Nebensaison für Produkte der Informations- und Kommunikationstechnologie starke Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Die Auslieferungen von KI-Server-Racks nehmen weiter zu und die Nachfrage nach intelligenter Unterhaltungselektronik steigt. Das Unternehmen erwartet für diesen Zeitraum eine Leistung nahe dem oberen Ende seiner letzten Fünfjahresspanne.

Der Geschäftsbereich Cloud- und Netzwerkprodukte, der die Herstellung von KI-Servern umfasst, erwirtschaftet mittlerweile 42 % des Gesamtumsatzes und führt das Wachstum an. Hyperscale-Cloud-Anbieter, darunter Amazon, Microsoft und Google von Alphabet, geben Milliarden für den Aufbau einer KI-Infrastruktur aus und steigern damit die Auftragseingänge von Foxconn.

Analysten prognostizieren für das im März 2026 endende Quartal ein Umsatzwachstum von etwa 28 %. Die Zahlen im Jahresvergleich können abweichen, da der Neujahrsfeiertag auf den 17. Februar fällt.

Foxconn hat seine Nvidia-Zusammenarbeit mit einem 1,4 Milliarden US-Dollar teuren Supercomputing-Zentrum in Taiwan ausgeweitet, dessen Fertigstellung im ersten Halbjahr 2026 geplant ist.

Vorstandsvorsitzender Young Liu erklärte auf einer Investorenkonferenz im November, dass das Unternehmen hinsichtlich der KI-gesteuerten Nachfrage im Jahr 2026 „sehr optimistisch“ sei und fügte hinzu, dass die KI-Entwicklung „erst am Anfang“ stehe.


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