Microsoft wird zwischen 2026 und 2029 1,6 Billionen Yen (10 Milliarden US-Dollar) in Japan investieren, um die Infrastruktur für künstliche Intelligenz auszubauen und die Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit mit der japanischen Regierung zu verbessern.

Der Investitionsplan sieht die Ausbildung von 1 Million Ingenieuren und Entwicklern bis 2030 vor und wurde während eines Besuchs in Tokio vom stellvertretenden Vorsitzenden und Präsidenten Brad Smith bekannt gegeben. Diese Initiative unterstützt das Ziel von Premierminister Sanae Takaichi, das Wirtschaftswachstum durch fortschrittliche Technologien zu fördern und gleichzeitig die nationale Sicherheit zu gewährleisten.

Microsoft plant, mit inländischen Firmen wie SoftBank und Sakura Internet zusammenzuarbeiten, um die KI-Rechenkapazität in Japan zu verbessern und es Unternehmen und Regierungsbehörden zu ermöglichen, vertrauliche Daten im Inland aufzubewahren, während sie Microsoft Azure-Dienste nutzen. Das Unternehmen wird außerdem die Zusammenarbeit mit japanischen Behörden verstärken, um den Informationsaustausch über Cyber-Bedrohungen und Kriminalprävention zu verbessern.

Seit 2024 hat Japan eine rasante KI-Einführung erlebt, wobei etwa jeder fünfte Mensch im erwerbsfähigen Alter generative KI-Tools nutzt. Die japanische Regierung schätzt, dass bis 2040 über 3 Millionen KI- und Robotik-Arbeitskräfte fehlen werden, was die Dringlichkeit der Investitions- und Schulungsinitiativen von Microsoft unterstreicht.

„Dieser Plan steht im Einklang mit dem Ziel, das Wachstum durch fortschrittliche Technologien anzukurbeln und gleichzeitig die nationale Sicherheit zu wahren“, erklärte Microsoft zu seiner Investitionsstrategie.


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