Laut einem Bericht von The Information entwickelt Meta ein KI-Pendant und plant, es im kommenden Jahr zu testen. Das Unternehmen will bis Ende des Jahres bis zu vier neue Modelle von Datenbrillen auf den Markt bringen, um sich von den erheblichen Verlusten in seinem Geschäftsbereich Reality Labs zu erholen.
Der KI-Anhänger folgt auf Metas Übernahme von Limitless im Jahr 2025, die ein aufsteckbares Bluetooth-Mikrofon namens „Pendant“ hervorbrachte, das aufgezeichnete Gespräche zusammenfassen, transkribieren und durchsuchbare Datenbanken erstellen kann. Dan Siroker, CEO von Limitless, betonte das Ziel, jedem Menschen persönliche Superintelligenz zu bieten, als Teil von Metas Vision für KI-fähige Wearables.
Darüber hinaus plant Meta die Einführung eines Abonnementdienstes namens „Wearables for Work“, der darauf abzielt, die Nutzung seiner KI-Modelle zu steigern. Alex Himel, Metas Vizepräsident für Wearables, stellte in einem internen Memo fest, dass der neue Dienst Benutzer dazu ermutigen soll, für Abonnements zu zahlen, auch für den unveröffentlichten KI-Agenten namens Hatch. Meta hat kürzlich Abonnementstufen eingeführt, die exklusive Funktionen auf seinen Plattformen, einschließlich Instagram und Facebook, bieten, und testete sein neues Zahlungssystem namens Meta One.
Meta möchte sein Smart-Brillen-Sortiment über bestehende Kooperationen mit Ray-Ban und Oakley hinaus diversifizieren. Ein neues Paar mit dem Codenamen „Modelo“ wird voraussichtlich bereits im Juni 2025 auf den Markt kommen. Weitere Modelle in der Pipeline sind „Luna“, „RBM2 Refresh“, dessen Veröffentlichung für diesen Herbst geplant ist, und der „Mojito VIP“, der für Dezember geplant ist. Das Unternehmen testet außerdem zukünftige Modelle mit den Namen „Artemis“ und „SSG“ (Supersensing-Brillen) und plant deren Integration in die KI-Modelle von Meta.
Himel gab an, dass das Umsatzziel von Meta darin bestehe, in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 10 Millionen Wearables zu verkaufen, und zwar nicht nur durch die Einführung neuer Produkte, sondern auch durch internationale Marktexpansion. Das Unternehmen möchte mindestens 10 kommerzielle Kunden für den Wearables for Work-Dienst gewinnen und plant die Bereitstellung für zwei große Organisationen, die jeweils 100 Geräte benötigen.
Die Reality Labs-Abteilung von Meta stand vor erheblichen finanziellen Herausforderungen und meldete im Jahr 2025 Verluste in Höhe von 19 Milliarden US-Dollar. CEO Mark Zuckerberg teilte den Anlegern mit, dass sich die Abteilung künftig auf Brillen und Wearables konzentrieren werde und mit der Zeit eine Verringerung der Verluste erwarte.








