Facebook kündigte am Dienstag neue auf künstlicher Intelligenz basierende Funktionen an, darunter animierte Profilbilder, Foto-Restyling-Tools für Geschichten und Erinnerungen sowie animierte Hintergründe für Textbeiträge.

Die animierte Profilbildfunktion wendet Bewegungseffekte auf statische Fotos an. Zu diesen Effekten gehört, dass das Motiv scheinbar winkt, ein Herz formt oder einen virtuellen Partyhut trägt. Optimale Ergebnisse werden mit einem klaren Foto einer einzelnen Person erzielt, die in die Kamera blickt. Fotos können aus der Kamerarolle eines Benutzers oder aus vorhandenen Plattformbildern stammen. Das Unternehmen plant, im Laufe des Jahres zusätzliche Animationsoptionen einzuführen.

Facebook verbessert außerdem seine Stories- und Memories-Funktionen mit „Restyle“, einem Tool, das Meta AI nutzt, um von Benutzern hochgeladene Bilder neu zu gestalten. Geschichten sind kurze Foto- und Videobeiträge, die nach 24 Stunden verschwinden, während Erinnerungen frühere Beiträge desselben Datums wieder auftauchen lassen.

Beim Hochladen eines Fotos in Stories oder beim Auswählen einer Erinnerung können Benutzer Restyle aktivieren. Dies ermöglicht textbasierte Eingabeaufforderungen oder die Auswahl aus voreingestellten Themen wie Anime, Illustriert, Glowy oder Ethereal. Es gibt auch Optionen zum Anpassen von Stimmungen, Beleuchtung und Farben sowie zum Einwechseln neuer Hintergründe wie eines Strandes oder einer Stadtlandschaft.

Animierte Hintergründe für Textbeiträge werden nach und nach eingeführt. Benutzer können auf ein Regenbogensymbol „A“ klicken, um aus verschiedenen Standbildern und animierten Szenen auszuwählen, darunter fallende Blätter oder rollende Meereswellen. Auch saisonale Hintergründe stehen an.

Facebook hat derzeit etwa 2,1 Milliarden täglich aktive Nutzer. Die Plattform hatte Mühe, jüngere Zielgruppen anzuziehen und zu halten. Als Reaktion darauf wurden neue Technologien, einschließlich KI, integriert und ein jüngeres Redesign umgesetzt.

Zu den jüngsten Updates gehören ein Feed nur für Freunde und die Möglichkeit, innerhalb von Gruppen eindeutige Anzeigenamen zu verwenden, ähnlich dem Benutzernamensystem von Reddit. Die Plattform versucht außerdem, ihre „Poke“-Funktion wiederzubeleben, indem sie in Benutzerprofilen eine spezielle Schaltfläche einführt, die Empfänger über Benachrichtigungen auf einen „Poke“ aufmerksam macht.


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