Google erweitert sein KI-Erkennungssystem SynthID auf Chrome und Search und verbessert damit die Funktionen zur Identifizierung von KI-generierten und KI-bearbeiteten Bildern. SynthID, das unsichtbare Metadaten an Inhalte anhängt, die mit den KI-Tools von Google erstellt oder geändert wurden, wurde bereits in die Gemini-App integriert.

Mit dem neuesten Update können Benutzer die Herkunft eines Bildes mithilfe verschiedener Methoden beurteilen. Die Circle-to-Search-Funktion von Google auf Android markiert jetzt KI-Inhalte, während Google Lens und die Chrome-Version von Gemini auf Anfragen antworten können, ob ein bestimmtes Bild KI-generiert ist. Laut Google liefern diese Tools detaillierte Herkunftsinformationen und geben beispielsweise an, ob ein Bild mit einem Pixel-Telefon aufgenommen und in Google Fotos bearbeitet wurde.

Allerdings stellte Google fest, dass möglicherweise nicht immer detaillierte Informationen zu jedem durch KI veränderten Bild bereitgestellt werden, insbesondere nicht zu solchen, die auf anderen KI-Plattformen erstellt wurden. Das Unternehmen hat der nativen Kamera-App für das Pixel 10 Content-Anmeldeinformationen hinzugefügt und erweitert diese Funktion auf die Modelle Pixel 8 und 9. Daneben integrieren OpenAI, Kakao und ElevenLabs die SynthID-Technologie in ihre KI-generierten Inhalte. OpenAI bestätigte, dass die Integration mit Bildern beginnen wird, die mit ChatGPT, Codex oder der OpenAI-API erstellt wurden.

Google erweitert außerdem die Unterstützung für Content-Anmeldeinformationen und startet heute mit der Unterstützung für die Gemini-App. Integrationen in Chrome und Search werden in den kommenden Monaten erwartet. Das Unternehmen räumte ein, dass kein KI-Wasserzeichensystem absolut narrensicher sei, und behauptete, dass es Möglichkeiten gebe, Erkennungstools und Wasserzeichen zu umgehen.

„Da KI-generierte Inhalte immer überzeugender und allgegenwärtiger werden, ist es ein nützlicher erster Schritt, es den Menschen einfacher zu machen, die Authentizität dessen, was sie sehen, noch einmal zu überprüfen“, erklärte Google.


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