Laut einem Blogbeitrag von Samantha Ryan, Vizepräsidentin für Inhalte bei Reality Labs, trennt Meta Horizon Worlds offiziell von seiner Quest VR-Plattform. Die Entscheidung markiert eine strategische Abkehr vom ursprünglichen Plan des Unternehmens, sein Metaversum ausschließlich in immersive Virtual-Reality-Hardware zu integrieren.

„Wir trennen ausdrücklich unsere Quest VR-Plattform von unserer Worlds-Plattform, um mehr Raum für das Wachstum beider Produkte zu schaffen“, schrieb Ryan. „Wir verstärken das VR-Entwickler-Ökosystem und verlagern gleichzeitig den Fokus von Worlds auf fast ausschließlich mobile Plattformen. Durch die Aufteilung in zwei unterschiedliche Plattformen können wir uns besser auf jede einzelne konzentrieren.“

Das Unternehmen entwickelt seit mindestens 2023 parallel zu seiner VR-App Mobil- und Webversionen von Horizon Worlds. Dieser Schritt positioniert Horizon Worlds als direkten Konkurrenten zu Plattformen wie Roblox und Fortnite, die von Benutzern erstellte Inhalte und monetarisierbare Erlebnisse bieten. Als Hauptgrund für die Umstellung auf Mobilgeräte nannte Meta seine Fähigkeit, Spiele mit „Milliarden von Menschen in den größten sozialen Netzwerken der Welt“ zu verbinden.

Diese strategische Neuorganisation folgt den jüngsten Kürzungen in der Reality Labs-Abteilung von Meta und steht im Einklang mit Mark Zuckerbergs öffentlicher Verpflichtung, KI-Hardware wie Datenbrillen Vorrang einzuräumen. Anfang des Jahres hat Meta mehrere seiner internen VR-Spielestudios geschlossen. Das Unternehmen erklärte jedoch, dass es weiterhin bestrebt sei, Drittentwickler bei der Veröffentlichung auf seiner Plattform zu unterstützen. Zu den für diese Entwickler geplanten neuen Tools gehören Monetarisierungsfunktionen, verbesserte Auffindbarkeit und eine Registerkarte „Angebote“.

Trotz der Verlagerung hin zu Mobilgeräten für Horizon Worlds unterstützt Meta weiterhin die Quest-Hardwarelinie. Im Dezember 2025 berichtete Business Insider, dass Meta an einem Gaming-fokussierten Quest-Headset arbeite. Im Februar 2026 bestätigte Meta-CTO Andrew Bosworth, dass das Unternehmen immer noch mehrere Quest-Geräte auf seiner Roadmap hat.


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