Meta hat neue Funktionen zur Betrugserkennung für seine WhatsApp- und Messenger-Anwendungen eingeführt, wobei der Schwerpunkt auf dem Schutz älterer Benutzer vor Online-Betrug liegt. In einem Bericht vom 21. Oktober 2025 wurden die neuen Sicherheitsmaßnahmen dargelegt, mit denen Echtzeitwarnungen bereitgestellt werden sollen.

Für WhatsApp führt das Update eine Warnung ein, die angezeigt wird, wenn ein Benutzer versucht, seinen Bildschirm während eines Videoanrufs mit einem unbekannten Kontakt zu teilen. Diese Funktion zielt speziell auf eine gängige Betrugstaktik ab, bei der Täter Opfer dazu verleiten, ihren Bildschirm zu teilen, um vertrauliche Bankdaten oder Verifizierungscodes zu stehlen.

Im Messenger markiert das System jetzt automatisch Nachrichten, die Anzeichen betrügerischer Aktivitäten aufweisen. Es analysiert Inhalte und Verhaltenssignale, etwa dringende Geldanfragen oder Nachrichten, die sich als Banken und Lieferfirmen ausgeben. Wenn ein potenzieller Betrug erkannt wird, zeigt Messenger eine Warnung an, die das Risiko erläutert. Benutzer haben dann die Möglichkeit, die Warnung abzulehnen, den Absender zu blockieren oder das Konto zu melden. Darüber hinaus können Benutzer verdächtige Nachrichten zur weiteren Überprüfung an eine KI weiterleiten.

Im ersten Halbjahr 2025 berichtete Meta, dass etwa 8 Millionen Betrugskonten in Regionen wie Myanmar, Laos, Kambodscha, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den Philippinen zerstört wurden. Das Unternehmen hat außerdem mehr als 21.000 Facebook-Seiten und -Konten gelöscht, die sich als Kundensupport-Dienste ausgaben, um an Benutzerinformationen zu gelangen.

Diese Funktionen sind Teil einer umfassenderen Initiative zur Bekämpfung von Betrügereien, von denen ältere Erwachsene unverhältnismäßig stark betroffen sind. Meta ermutigt Benutzer außerdem, die Sicherheit ihres Kontos durch den Einsatz von Tools wie Sicherheitsüberprüfung, Datenschutzüberprüfung und Passkeys zu stärken.