Meta wird die eigenständige Messenger-Website Messenger.com ab April 2026 schließen. Das Unternehmen kündigte die Änderung auf einer Hilfeseite an und gab an, dass Benutzer nach der Schließung automatisch zu facebook.com/messages für webbasierte Nachrichten weitergeleitet werden. Für diesen Übergang müssen Benutzer bei Facebook angemeldet sein, um über einen Computer auf ihre Chats zugreifen zu können.

Personen, die Messenger ohne Facebook-Konto verwenden, verlieren den Webzugriff vollständig. Diese Benutzer können ihre Gespräche nur über die mobile Messenger-App fortsetzen. Meta bestätigte, dass Benutzer den Chatverlauf auf jeder Plattform wiederherstellen können, indem sie eine bei einem ersten Backup erstellte PIN verwenden. Sollte die PIN vergessen werden, haben Nutzer die Möglichkeit, diese zurückzusetzen.

Diese Schließung folgt der jüngsten Entscheidung von Meta, eigenständige Messenger-Desktop-Apps für Windows und Mac einzustellen. Bestehende Desktop-App-Benutzer wurden zuvor auf die Facebook-Website und nicht auf die Messenger-Website weitergeleitet. Der Wechsel zu Messenger.com wurde erstmals vom Reverse Engineer Alessandro Paluzzi identifiziert. Meta benachrichtigt Benutzer über Popup-Nachrichten auf der Messenger-Website und -App über das Update.

Benutzer haben in den sozialen Medien ihre Frustration zum Ausdruck gebracht, insbesondere diejenigen, die ihre Facebook-Konten deaktiviert haben und sich für Webnachrichten nicht auf die Facebook-Website verlassen möchten. Während der Umzug einige Benutzer frustriert, reduziert Metas Konsolidierung der Plattformen die Wartungskosten.

Messenger wurde ursprünglich 2008 als „Facebook Chat“ eingeführt. Facebook, jetzt Meta, brachte Messenger 2011 als eigenständige App auf den Markt. Im Jahr 2014 entfernte das Unternehmen Messaging aus der Haupt-Facebook-App, um Benutzer auf Messenger aufmerksam zu machen. Im Jahr 2023 kehrte Meta diese Strategie um und begann, Messenger wieder in die Facebook-App zu integrieren. Meta reagierte nicht sofort auf eine Bitte um einen Kommentar.


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