Google entwickelt für seine Gemini-Plattform eine Funktion namens „Proactive Assistance“, die darauf abzielt, kontextbezogene Vorschläge basierend auf der Benutzeraktivität bereitzustellen. Diese Funktion nutzt Bildschirminhalte, Benachrichtigungen und Daten von ausgewählten Anwendungen wie Kontakten, Nachrichten, Gmail und Kalender.

Proactive Assistance verarbeitet alle Daten auf dem Gerät in einer verschlüsselten Umgebung und stellt so sicher, dass sie nicht für KI-Schulungen verwendet oder einer menschlichen Überprüfung unterzogen werden. Diese Bemühungen stehen im Einklang mit dem Bestreben von Google, das Kontextbewusstsein seiner Gemini-Plattform zu erhöhen und die Benutzererfahrung durch zeitnahe Vorschläge zu verbessern.

Anfang des Jahres führte Google eine Funktion namens Personal Intelligence ein, die Daten aus Apps wie Gmail, Fotos, YouTube und der Suche einbezieht, um maßgeschneiderte Vorschläge zu liefern. Proaktive Unterstützung baut auf diesem Konzept auf, indem sie umsetzbare Erkenntnisse liefert, noch bevor Benutzer aktiv Hilfe suchen.

Die Funktion wurde in der Google-App (Version 17.18.22.sa.arm64) identifiziert, wo Benutzer sie aktivieren können. Im Gemini-Einstellungsmenü kann die proaktive Unterstützung ein- oder ausgeschaltet werden, und Benutzer haben die Möglichkeit auszuwählen, welche Anwendungen Daten bereitstellen.

Laut In-App-Beschreibung greift die proaktive Unterstützung auf drei Hauptquellen zurück: aktuelle Bildschirminhalte, Benachrichtigungen und Daten von Apps, die Benutzer ausdrücklich zulassen. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen können zeitnahe Erinnerungen, kontextbezogene Antworten und schnelle Erkenntnisse gehören, die für laufende Aufgaben relevant sind.

In einem Abschnitt mit der Bezeichnung „Verbundene Apps“ können Benutzer verwalten, auf welche Datenquellen Gemini zugreift, derzeit einschließlich Kontakte und Nachrichten. Als zukünftige Möglichkeiten werden zusätzliche App-Integrationen wie Gmail und Kalender genannt.

Google betont die Bedeutung der Privatsphäre der Nutzer und gibt an, dass alle für Proactive Assistance relevanten Daten auf dem Gerät verarbeitet und sicher gespeichert werden. Derzeit gibt es keinen festgelegten Zeitplan für die öffentliche Einführung der Funktion, es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass sie kurz vor dem Abschluss steht.


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