Nvidia-Aktien gaben im vorbörslichen Handel am Dienstag um 0,5 % nach, nachdem Inherited auf mögliche Verzögerungen der chinesischen Regulierungsbehörden für seinen H200-KI-Chip hingewiesen hatte. Inventec-Präsident Jack Tsai stellte fest, dass die Situation „auf der Seite Chinas festzustecken scheint“ und von der „politischen Richtung“ abhängt.

Der taiwanesische Serverhersteller Inventec stellt Notebooks und KI-Server her und nutzt dabei Nvidia-Komponenten wie den H200-Chip. Inventec baut Server für seinen chinesischen Kundenstamm hauptsächlich in seinem Werk in Shanghai. Tsai erklärte, das Unternehmen beabsichtige, die Kundengespräche fortzusetzen und mit den Lieferungen fortzufahren, wenn dies genehmigt werde, räumte jedoch ein, dass „wir nichts tun können“, wenn dies blockiert wird.

Letzte Woche genehmigten die USA den Export von H200-Chips nach China. Laut Reuters haben chinesische Zollbeamte die Beamten inzwischen darüber informiert, dass der Chip nicht in das Land eingeführt werden darf. Die Einstufung als formelles Verbot oder vorübergehende Sperre bleibt ungeklärt.

Die Nvidia-Aktie fiel vorbörslich auf 186,23 US-Dollar. Die US-Märkte wurden heute nach dem Feiertag des Martin Luther King Jr. Day wiedereröffnet. Investoren wünschen sich Klarheit über die Genehmigungen in China und die bevorstehenden Gewinne.

Globale Aktien gaben nach. Die US-Futures gingen zurück, nachdem Präsident Donald Trump seine Bemühungen zur Übernahme Grönlands verschärfte und europäischen Ländern mit Zöllen drohte. Nasdaq- und S&P-500-Futures fielen in Asien jeweils um mehr als 1 %. Ein Stratege von Capital.com spekulierte, dass diese Spannungen „selbstlimitierend“ werden könnten, wenn die Märkte scharf reagieren. Laut Reuters weisen Chiphersteller häufig auf Wirtschaftswachstum und geopolitische Spannungen hin.

Nvidia plant, seine Ergebnisse für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 gemäß seinem Veranstaltungskalender am 25. Februar zu veröffentlichen. Händler beobachten Maßnahmen chinesischer Aufsichtsbehörden und neue US-Compliance-Richtlinien sowie die allgemeine Marktstimmung.


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