OpenAI hat eine Betaversion seiner neuen Aufgabenfunktion für ChatGPT veröffentlicht, die es Benutzern ermöglicht, einmalige oder wiederkehrende Aktionen zu planen, die der Chatbot zu bestimmten zukünftigen Zeiten ausführen soll. Die Ergänzung bringt ChatGPT näher an etablierte digitale Assistenten wie Siri und Google Assistant heran, indem eine frühere Einschränkung der Planungsfunktionen behoben wird.
Die Funktion wurde am Dienstag für Abonnenten der ChatGPT Plus-, Team- und Pro-Pläne verfügbar. Benutzer aktivieren es, indem sie in der Modellauswahl von ChatGPT die Option „4o mit geplanten Aufgaben“ auswählen und ihre Anfrage direkt eingeben. Berichten von The Verge zufolge generiert ChatGPT Aufgabenvorschläge aus laufenden Gesprächen, wobei Benutzer jede einzelne Aufgabe vor der Planung bestätigen müssen.
Sobald Aufgaben eingerichtet sind, werden sie als Erinnerungen angezeigt, die Benutzer in der Chat-Oberfläche oder über eine spezielle Aufgabenseite überwachen können, die über das Profilmenü in der Webversion zugänglich ist. Auf dieser Seite wird eine vollständige Liste der aktiven Erinnerungen angezeigt, sodass schnelle Änderungen oder Stornierungen mit minimaler Interaktion möglich sind. Das System unterstützt maximal 10 aktive Aufgaben gleichzeitig.
OpenAI-Produktmanagerin Karina Nguyen skizzierte in einem Beitrag auf
Für Nicht-Abonnenten hat OpenAI bestätigt, dass die Aufgabenfunktion in Zukunft für alle ChatGPT-Kontoinhaber verfügbar sein wird. Die Beta-Version steht im Einklang mit den laufenden Bemühungen von OpenAI, den Nutzen von ChatGPT über Echtzeitinteraktionen hinaus zu erweitern.
Die Ankündigung folgt auf die interne Testphase der Funktion und markiert eine gezielte Verbesserung der Benutzerproduktivitätstools innerhalb der Plattform. Ab dem 14. Januar 2025 ist die Einführung weiterhin auf kostenpflichtige Stufen beschränkt, ein breiterer Zugang steht noch aus.








