OpenAI wird ChatGPT 5.6 zunächst ausschließlich für von der Bundesregierung genehmigte Kunden freigeben. CEO Sam Altman wies in einer Mitarbeitermitteilung darauf hin, dass die Bundespolitiker den Zugriff während der Vorschauphase auf Kundenbasis genehmigen werden, wobei eine umfassendere Veröffentlichung „ein paar Wochen später“ erwartet wird.
Altman gab an, dass OpenAI der US-Regierung mitgeteilt habe, dass dieser Ansatz nicht das bevorzugte langfristige Modell des Unternehmens sei. Er betonte die Absicht, mit Regierung und Industrie zusammenzuarbeiten, um eine nachhaltigere Release-Strategie für zukünftige KI-Modelle zu entwickeln.
Derzeit sind mehrere Bundesbehörden an der Gestaltung dieser Freigabestrategie beteiligt, darunter das Office of the National Cyber Director und das Office of Science and Technology Policy. Auch der Minister des Handelsministeriums, Howard Lutnick, wird im Zusammenhang mit diesen Änderungen erwähnt. Vertreter des Weißen Hauses und des Büros des National Cyber Director antworteten nicht auf Anfragen von The Information nach Kommentaren.
Anfang dieses Monats unterzeichnete Präsident Donald Trump eine Durchführungsverordnung, die KI-Unternehmen verpflichtet, vor der Veröffentlichung eine freiwillige bundesstaatliche Überprüfung leistungsfähiger Modelle durchzuführen. Von der Regierung wird erwartet, dass sie einen Rahmen zur Standardisierung der Bewertung neuer Modelle entwickelt.
Diese Durchführungsverordnung führte dazu, dass der OpenAI-Konkurrent Anthropic den Zugang zu zwei seiner neuesten Modelle sperrte, nachdem eine Bundesrichtlinie den Zugang zu diesen Tools für Ausländer blockiert hatte. Diese Situation hat zu anhaltender Verwirrung über den Überprüfungsprozess und die Art seiner Freiwilligkeit geführt.








