Der Smart-Ring-Hersteller Oura hat bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission einen Börsengang (IPO) beantragt. Das Unternehmen hat einen geschätzten Wert von rund 11 Milliarden US-Dollar.

Berichten zufolge arbeitet Oura mit Goldman Sachs, Morgan Stanley, JPMorgan Chase und anderen Finanzinstituten zusammen, um den Übergang vom privaten zum öffentlichen Unternehmensstatus zu erleichtern. Ein Insider wies gegenüber Bloomberg darauf hin, dass der Börsengang voraussichtlich später in diesem Jahr stattfinden wird, ein konkretes Datum wurde jedoch nicht genannt.

Oura wurde 2013 gegründet und hat in einer jüngsten Finanzierungsrunde 875 Millionen US-Dollar eingesammelt, was zu seiner aktuellen Bewertung beiträgt. CEO Tom Hale erklärte, dass das Unternehmen bisher 5,5 Millionen Ringe verkauft habe und für das Jahr einen Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar prognostiziere, was einer Verdreifachung seines Gewinns ab 2024 entspräche.

Oura ist das jüngste Technologieunternehmen, das den IPO-Prozess eingeleitet hat, nachdem Berichte über einen möglichen Börsengang von OpenAI im September und den jüngsten Antrag von SpaceX auf den Handel unter dem Tickersymbol SPCX an der Nasdaq vorliegen.

Oura bestätigte, dass es einen Registrierungsentwurf bei der SEC eingereicht hat, um den IPO-Prozess einzuleiten.


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