Sam Altman, CEO von OpenAI, entschuldigte sich öffentlich dafür, dass das Unternehmen es versäumt hatte, über Interaktionen mit einem Chatbot im Zusammenhang mit einer Massenschießerei in Tumbler Ridge, British Columbia, zu berichten.
In einem Brief vom 23. April brachte Altman zum Ausdruck, dass es ihm „zutiefst leid tue“, dass er die gemeldeten Aktivitäten nicht an die Behörden weitergeleitet habe. Er erklärte, dass die Entschuldigung aufgrund des „irreversiblen Verlusts“, den die Gemeinde nach der Tragödie erlitten habe, notwendig sei.
Im Februar tötete ein 18-jähriger Angreifer in einer örtlichen Schule acht Menschen, darunter sechs Kinder. Die Behörden bestätigten, dass der Schütze zuvor mit einem KI-Chatbot interagiert hatte, was interne Bedenken innerhalb von OpenAI hervorrief.
Diese Situation hat zu einer verstärkten Prüfung von Technologieunternehmen hinsichtlich ihrer Verantwortung bei der Identifizierung und Meldung potenzieller Bedrohungen geführt. Altman gab an, dass er mit örtlichen Beamten in Kontakt gestanden habe und beschrieb die Trauer der Gemeinde als „unvorstellbar“.
Die Entschuldigung wurde von David Eby, dem Chef der Provinzregierung von British Columbia, veröffentlicht und bezeichnete sie angesichts des Ausmaßes der Tragödie als „notwendig und doch völlig unzureichend“. OpenAI reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Kommentare von Benzinga.








