Salesforce kündigte eine aktualisierte Version von Slack an, die erweiterte KI-Funktionen enthält, und betont damit die Verlagerung hin zur Integration künstlicher Intelligenz in sein Geschäftsrahmenwerk. CEO Marc Benioff stellte die Verbesserungen während eines Treffens in San Francisco vor und erläuterte die Einführung von 30 neuen Funktionen in den kommenden Monaten.

Die Änderungen zielen darauf ab, Slack von einem reinen Kommunikationstool zu einer umfassenden Plattform für verschiedene Geschäftsabläufe neu zu definieren. Das Upgrade bietet insbesondere wiederverwendbare KI-Fähigkeiten, die es Benutzern ermöglichen, spezifische Aufgaben für Slackbot festzulegen, die in verschiedenen Szenarien angewendet werden können. Die Implementierung soll Arbeitsabläufe rationalisieren und die Effizienz für Unternehmensbenutzer steigern.

Seit einem vorherigen Update im Januar verfügt Slackbot über Funktionen wie das Verfassen von E-Mails, das Planen von Besprechungen und das Filtern von Posteingängen nach relevanten Informationen. Benutzer können diese KI-Fähigkeiten durch einfache Befehle aktivieren und den Slackbot dazu veranlassen, relevante Daten von verbundenen Anwendungen und Kanälen zu sammeln, um umsetzbare Pläne zu erstellen.

Slackbot fungiert jetzt auch als MCP-Client (Model Context Protocol) und ermöglicht so die Integration mit externen Diensten und Tools. Diese Funktionalität umfasst die Weiterleitung von Anfragen an Agentforce, die KI-Agentenentwicklungsplattform von Salesforce, um den Informationsfluss zu erleichtern, ohne dass menschliche Eingaben erforderlich sind.

Rob Seaman, Interims-CEO von Slack, bemerkte, dass der Bot jetzt Besprechungen transkribieren und zusammenfassen kann und den Teilnehmern bei Bedarf Zusammenfassungen und Aktionslisten bereitstellt. Darüber hinaus können Desktop-Aktivitäten durch die Analyse von Daten zu Geschäften, Gesprächen und Kalendern überwacht werden, sodass kontextspezifische Vorschläge generiert oder Folgemitteilungen entworfen werden können.

Die zugrunde liegende Strategie zielt darauf ab, Slack als entscheidenden Bestandteil der Unternehmensabläufe zu positionieren. Benioff hob die erheblichen Fortschritte seit der Übernahme von Slack durch Salesforce vor fünf Jahren hervor, verwies auf eine 2,5-fache Umsatzsteigerung und wies darauf hin, dass mittlerweile etwa eine Million Unternehmen die Plattform nutzen.


Quelle des hervorgehobenen Bildes