Spotify kündigte eine Partnerschaft mit der Universal Music Group (UMG) an, um Fans die Nutzung generativer KI-Technologie zum Erstellen von Coverversionen und Remixen von Songs zu ermöglichen. Dieses KI-Tool wird ein kostenpflichtiges Add-on sein, das ausschließlich Spotify Premium-Abonnenten zur Verfügung steht und ein Umsatzbeteiligungsmodell mit teilnehmenden Künstlern für die KI-generierte Musik basierend auf ihrer Arbeit bietet.
Das Unternehmen gab weder Preise noch einen Starttermin für das neue Tool bekannt, sondern gab lediglich an, dass eine Lizenzvereinbarung mit UMG getroffen wurde. Zuvor hatte Spotify angekündigt, mit UMG und anderen großen Musiklabels zusammenzuarbeiten, um künstlerorientierte KI-Produkte zu entwickeln, und betonte dabei einen proaktiven Ansatz für die Verbrauchernachfrage nach generativer KI in der Musik.
Spotify stellte klar, dass seine KI-Tools durch Vorabvereinbarungen und nicht durch rückwirkende Einholung einer Genehmigung entwickelt werden. Zu den dargelegten Grundsätzen gehört es, Künstlern und Rechteinhabern die Möglichkeit zu geben, über ihre Teilnahme an KI-Tools zu entscheiden und eine faire Vergütung für ihr Engagement sicherzustellen.
Alex Norström, Co-CEO von Spotify, erklärte: „Schwierige Probleme für die Musik zu lösen ist das, was Spotify tut, und als nächstes kommen von Fans erstellte Cover und Remixe. Was wir aufbauen, basiert auf Zustimmung, Anerkennung und Vergütung für die teilnehmenden Künstler und Songwriter.“ Sir Lucian Grainge, Vorstandsvorsitzender und CEO von UMG, lobte die Partnerschaft als Chance für Künstler, ihre Fanbeziehungen zu verbessern und neue Einnahmequellen zu erschließen.
Derzeit gibt es keine Details darüber, welche UMG-Künstler an dieser Initiative teilnehmen werden. Andere KI-Musikdienste wie Suno und Udio standen bei der Entwicklung ähnlicher Tools vor rechtlichen Herausforderungen. Im November schloss Suno eine 500-Millionen-Dollar-Klage mit der Warner Music Group ab, kurz nachdem UMG die Klage mit Udio beigelegt hatte. Suno sieht sich weiterhin Urheberrechtsansprüchen von UMG und Sony Music gegenüber, während Udio nach einer Einigung mit Warner und UMG immer noch Probleme mit Sony bearbeitet.
Die Ankündigung erfolgte während des Spotify Investor Day, bei dem mehrere KI-Initiativen vorgestellt wurden, darunter ein KI-gestütztes Tool zur Erstellung von Hörbüchern und neue Funktionen für Podcaster.








