Twitch hat neue Strafen für Streamer angekündigt, die des Viewbottings für schuldig befunden wurden, ein Schritt, den CEO Dan Clancy dargelegt hat. Es wird erwartet, dass die Durchsetzungsmaßnahmen in den nächsten Wochen eingeführt werden und auf Kanäle abzielen, bei denen festgestellt wurde, dass sie die Praxis dauerhaft anwenden.
Clancy gab an, dass für diese Kanäle für einen bestimmten Zeitraum eine Obergrenze für die gleichzeitige Zuschauerzahl (CCV) festgelegt wird. Diese Obergrenze wird auf der Grundlage historischer Daten zum nicht durch Viewbots verursachten Datenverkehr des Erstellers festgelegt. Er wies auch darauf hin, dass sich die Dauer der Obergrenze bei wiederholten Verstößen verlängern würde.
Diese Initiative stellt eine der aggressivsten Maßnahmen dar, die Twitch gegen Viewbotting ergriffen hat, bei dem Tools von Drittanbietern eingesetzt werden, um die Zuschauerzahl eines Streams künstlich zu erhöhen. In seinem Update erwähnte Clancy, dass er einige Details zur Durchsetzung zurückhält, um zu verhindern, dass Entwickler von Viewbotting-Tools Wege finden, die neuen Maßnahmen zu umgehen. Er erkannte die Herausforderung bei der wirksamen Bekämpfung von Viewbotting an und erklärte, dass sich diejenigen, die Viewbotting betreiben, schnell anpassen, um einer Erkennung zu entgehen, wenn Twitch seine Echtzeit-Erkennungsalgorithmen aktualisiert.
In der Geschichte von Twitch im Umgang mit Viewbotting wurden unter anderem verdächtige Bot-Konten gelöscht, insbesondere 7,5 Millionen Konten im Jahr 2021. Die neueste Strategie bestraft jedoch direkt die Ersteller, deren Streams ein überhöhtes Engagement verzeichnen. Dieser Ansatz hat bei einigen Streamern Bedenken geweckt, dass kleinere YouTuber zu Unrecht ins Visier genommen werden könnten, was zu Versuchen führt, die Reichweite ihres Publikums durch Viewbotting zu unterdrücken. Darüber hinaus bleibt die Frage offen, wie Twitch zwischen vermuteter Viewbotting-Aktivität und natürlichen Spitzen bei der Zuschauerinteraktion unterscheiden wird.







