Laut Produktleiterin Nikita Bier reduziert X die Zahlungen an Konten, die übermäßig Clickbait und schnelle Nachrichtenaggregation veröffentlichen. Bei allen Aggregatoren werden die Auszahlungen für den aktuellen Zyklus auf 60 % gekürzt, mit einer weiteren Kürzung um 20 % im nächsten Zahlungszyklus.
Bier erklärte, dass gewohnheitsmäßige Benutzer von Begriffen wie „🚨BREAKING“ ebenfalls mit geringeren Zahlungen rechnen müssen. Er betonte, dass die Plattform darauf abzielt, echtes kreatives Wachstum zu fördern und nicht diejenigen zu unterstützen, die das System manipulieren.
Seine Äußerungen folgten Berichten konservativer Konten, dass sie von X Benachrichtigungen bezüglich der Kontodemonetarisierung erhalten hatten. Dominick McGee, ein bekannter YouTuber mit 1,6 Millionen Followern, äußerte sich frustriert über seinen plötzlichen Verlust der Monetarisierung ohne vorherige Ankündigung.
McGee, der zuvor 55.000 US-Dollar jährlich mit X verdiente, kritisierte die Plattform dafür, dass sie auf Beschwerden von Benutzern eingeht, die sich nicht auf die Erstellung von Inhalten konzentrieren. Er gab zu, dass er Clickbait-Taktiken einsetzte, bestand jedoch darauf, dass nicht alle seine Beiträge die Kennzeichnung „BREAKING“ rechtfertigten.
Darüber hinaus äußerten Benutzer wie das Konto PoliMath Bedenken hinsichtlich einer falschen Kategorisierung als Aggregatoren. Sie gaben an, dass sie keine Aggregatoren seien, stellten jedoch einen Rückgang ihrer Auszahlungen fest.
Biers Kommentare entfachten erneut Debatten über den Wert der Plattform, insbesondere als Datenanalyst Nate Silver darauf hinwies, dass es schwierig sei, den Web-Traffic von X zu steigern. Er beschrieb das Ökosystem als unausgeglichen und verwies auf die Dominanz rechter Konten. Bier wies Silvers Behauptungen zurück und bezeichnete sie als unzutreffend.
Auch Elon Musk reagierte auf Silvers Kritik und bezeichnete sie als „Bullshit“. Im Gegensatz dazu haben andere Analysen Silvers Beobachtungen bezüglich der Plattform bestätigt.








