X wird Urheber von seinem Umsatzbeteiligungsprogramm ausschließen, wenn sie KI-generierte Videos veröffentlichen, die bewaffnete Konflikte darstellen, ohne die Beteiligung der KI offenzulegen. Produktleiter Nikita Bier kündigte die Richtlinienänderung am 3. März an und erklärte, dass Erstverstöße 90 Tage lang von der Umsatzbeteiligung ausgeschlossen seien. Wiederholungstäter werden dauerhaft aus dem Programm ausgeschlossen.
Die Richtlinie zielt auf die Authentizität von Informationen während bewaffneter Konflikte ab und zielt darauf ab, Manipulationen am Revenue-Sharing-Programm zu verhindern. Sie gilt nur für monetarisierte Ersteller und nur für KI-generierte Videos von bewaffneten Konflikten, mit Ausnahme allgemeiner KI-Inhalte oder nicht monetarisierter Konten. Dieser enge Bereich konzentriert sich auf Inhalte, die Zuschauer über reale Ereignisse in die Irre führen könnten.
Verstöße werden durch Community Notes oder durch die Erkennung von Metadaten aus generativen KI-Tools gekennzeichnet. Bier erklärte, die Änderung sei „in Kriegszeiten“ notwendig und wies darauf hin, dass die USA seit 1942 nicht mehr offiziell den Krieg erklärt hätten. Der aktuelle Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran sei gesetzlich nicht zum Krieg erklärt worden.
Die KI-Videoqualität hat sich rasant weiterentwickelt, sodass synthetische Inhalte für die meisten Zuschauer nur schwer von echtem Filmmaterial zu unterscheiden sind. X versieht bereits Bilder und Videos, die von seinem Grok-Chatbot generiert wurden, mit Wasserzeichen, verlangte jedoch zuvor keine KI-Offenlegung von Benutzern. Laut Social Media Today testet die Plattform einen umfassenderen KI-Kennzeichnungsschalter für alle Beiträge mit synthetischen Inhalten, obwohl noch keine Zeitleiste geteilt wurde.
X ist eine Social-Media-Plattform von Elon Musk. Das Umsatzbeteiligungsprogramm des Unternehmens bezahlt YouTuber auf der Grundlage von Engagement-Kennzahlen. Die neue Richtlinie tritt ab sofort in Kraft.







