Asha Sharma, CEO von Xbox, ging in einem kürzlich durchgesickerten Memo an die Mitarbeiter auf die Preisstrategie des Game Pass-Abonnementdienstes ein. Sharma erklärte, dass „Game Pass für den Spielwert auf Xbox von zentraler Bedeutung ist“, räumte jedoch ein, dass „das aktuelle Modell nicht das endgültige ist“, und wies auf Bedenken hin, dass der Dienst für Spieler zu kostspielig geworden sei.

Das Memo legt nahe, dass Microsoft plant, Game Pass zu einem flexibleren System weiterzuentwickeln, ein Prozess, der Zeit zum Testen und Lernen erfordert. Dieser Schritt erfolgt nach zwei Preiserhöhungen innerhalb von 15 Monaten, die zu dem Eindruck geführt haben, dass der Service zu teuer sei.

Das kommende April-Update für Game Pass wird Titel hinzufügen, darunter Indie-Spiele wie Hades 2 und ein neues Projekt von Double Fine namens Kiln, neben hochkarätigen Veröffentlichungen wie dem Remake von Call of Duty: Modern Warfare. Als Faktor für die Preiserhöhungen wurde die Hinzufügung der Call of Duty-Franchise vermutet, da Microsoft durch die Aufnahme neuer Einträge in den Abonnementdienst Einnahmen einbüßen würde.

Es bleibt ungewiss, ob diese möglichen Änderungen zu einem erneuten Interesse am Game Pass führen werden oder ob neue Preisstufen Abonnenten abschrecken könnten. Nichtsdestotrotz wird die Anerkennung der Preisprobleme innerhalb des Unternehmens positiv bewertet, insbesondere nach einer Reihe verwirrender Entscheidungen innerhalb von Xbox in den letzten Jahren.

Sharma sagte, dass eine „bessere Wertgleichung“ notwendig sei und betonte ein langfristiges Engagement für ein Überdenken des Game Pass-Modells. Dieser Ansatz könnte auf eine Verlagerung hin zur Berücksichtigung von Verbraucheranliegen und zur Verbesserung der Wettbewerbsposition des Dienstes hinweisen.


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