Microsoft und OpenAI kündigten eine Umstrukturierung ihrer Partnerschaft an und beendeten die exklusive Lizenz von Microsoft für die Modelle und Produkte von OpenAI. Diese Änderung ermöglicht es Amazon, die Technologie von OpenAI über seine Cloud-Plattform zu vertreiben.

Andy Jassy, ​​CEO von Amazon, äußerte seine Vorfreude auf

Die überarbeitete Vereinbarung steht im Einklang mit einer im Februar angekündigten mehrjährigen strategischen Partnerschaft, die eine 50-Milliarden-Dollar-Investition von Amazon in OpenAI und eine Verpflichtung zur Entwicklung der Stateful Runtime Environment auf Amazon Bedrock beinhaltete. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurde AWS zum exklusiven Drittanbieter der Cloud-Distribution für OpenAI Frontier ernannt.

Diese Partnerschaft im Februar wurde durch die exklusive Lizenz von Microsoft für die OpenAI-Technologie erschwert. Die neuen Bedingungen lösen diesen Konflikt. Microsoft bleibt der wichtigste Cloud-Partner von OpenAI und behält bis 2032 eine nicht-exklusive Lizenz. OpenAI darf seine Produkte nun über jeden Cloud-Anbieter vertreiben.

Microsoft wird jedoch seine Umsatzbeteiligungszahlungen an OpenAI einstellen, obwohl OpenAI die Zahlungen an Microsoft bis 2030 weiterhin begrenzt. Diese Umstrukturierung erfolgt, da OpenAI ein aggressives Unternehmenswachstum anstrebt, wobei Berichte auf eine „erstaunliche“ Nachfrage nach den Angeboten von Amazon hinweisen.

Ein kürzlich veröffentlichter jährlicher Brief von Amazon enthüllte, dass der KI-Umsatz bei AWS eine jährliche Umsatzrate von 15 Milliarden US-Dollar erreicht hat. Die Zusage von OpenAI, über 100 Milliarden US-Dollar für Cloud-Dienste auszugeben, ist ein wesentlicher Bestandteil des 200-Milliarden-Dollar-Investitionsplans von Amazon für 2026. Im Rahmen der erweiterten Vereinbarung ist OpenAI bereit, etwa 2 Gigawatt AWS Trainium-Kapazität zu nutzen.

Microsoft betonte seine Rolle als Hauptaktionär von OpenAI und seine kontinuierliche Beteiligung an gemeinsamen Bemühungen im Bereich Rechenzentrumskapazität und Cybersicherheit. Nach der Ankündigung erlebte die Microsoft-Aktie einen kurzen Rückgang, erholte sich jedoch vor der Veröffentlichung des Gewinnberichts.

Sam Altman, CEO von OpenAI, bestätigte über X, dass die Organisation nun Produkte und Dienste auf allen Cloud-Plattformen anbieten kann.


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