OpenAI plant die Einführung seines ersten Hardwareprodukts, eines KI-gestützten Lautsprechers, der Benutzer bei verschiedenen Aufgaben wie der Bereitstellung von Kochanweisungen unterstützen soll. Laut einem Bloomberg-Bericht wird der Lautsprecher wiederaufladbar und tragbar sein und als „menschenähnlicher KI-Begleiter“ fungieren, der natürliche Gespräche führen kann, ähnlich wie ChatGPT. Es soll Smart-Home-Geräte steuern und Audio abspielen.

Das Gerät verfügt nicht über einen Bildschirm, sondern über mechanische Elemente, die den Eindruck erwecken sollen, „lebendig“ zu sein. OpenAI wird eine fortschrittlichere Version von GPT-Live verwenden, dem Modell hinter dem neuen Sprachmodus von ChatGPT, der es dem Sprecher ermöglicht, gleichzeitig zuzuhören und zu sprechen und sich während der Gespräche schnell anzupassen.

Der Sprecher wird außerdem mit einer Kamera und Sensoren ausgestattet sein, um Kontextinformationen zu sammeln und so personalisiertere Interaktionen zu ermöglichen. OpenAI erwarb im Jahr 2025 das vom ehemaligen Apple-Designer Jony Ive gegründete Startup io für 6,5 Milliarden US-Dollar, um beim Design des Lautsprechers zu helfen.

Die Veröffentlichung ist für 2027 geplant, es kann jedoch zu Verzögerungen kommen. Apple hat eine Klage gegen OpenAI und zwei ehemalige Mitarbeiter wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen eingereicht und eine einstweilige Verfügung gegen die Hardwareprodukte von OpenAI beantragt. In der Klage wird behauptet, dass die ehemaligen Mitarbeiter Chang Liu und Tang Yew Tan vertrauliche Hardware-bezogene Dateien heruntergeladen hätten.

Apple warf OpenAI außerdem vor, seine Einstellungspraktiken geändert zu haben, um vertrauliche Informationen vom Unternehmen einzuholen. OpenAI hat über 400 ehemalige Apple-Mitarbeiter beschäftigt, darunter Paul Meade, der jetzt die Hardware-Abteilung von OpenAI leitet.


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