Canva hat eine aktualisierte Version seines KI-Assistenten veröffentlicht, die es Benutzern ermöglicht, bearbeitbare Designs aus Texteingabeaufforderungen zu erstellen und so die Automatisierung für Designprofis zu verbessern. Der überarbeitete Assistent soll eine zentrale Rolle in den Arbeitsabläufen der Benutzer spielen, indem er Funktionen wie die Generierung von Bildern und Websites bietet.
Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbs im Bereich KI-Design. Adobe stellte diese Woche seinen Firefly-KI-Assistenten vor, während Figma letzten Monat KI-Agenten in seine Plattformen integrierte. Diese Entwicklungen verdeutlichen den Trend bei Unternehmen, Arbeitsabläufe durch Automatisierung zu rationalisieren.
Cliff Obrecht, Mitbegründer und COO von Canva, betonte die entscheidende Rolle der Plattform in der Endphase des Designs. „Viele kleine Unternehmen beginnen und beenden ihren Tag in Canva … sie müssen am Ende immer die letzte Meile der Bearbeitung erledigen“, erklärte Obrecht.
Der Unternehmensbereich von Canva verzeichnet ein deutliches Wachstum, wobei der Umsatz im Jahresvergleich um 100 % steigt. Das Unternehmen hat derzeit einen Wert von 42 Milliarden US-Dollar und wird voraussichtlich nächstes Jahr an die Börse gehen.
Das neueste KI-Update umfasst Integrationen mit Slack, Gmail, Google Drive, Kalender und Zoom, sodass der KI-Assistent Kontext aus verschiedenen Quellen erstellen kann. Darüber hinaus ermöglicht eine neue Web-Recherche-Fähigkeit der KI, im Internet zu surfen, um bei Aufgaben zu helfen.
Neue Planungsfunktionen ermöglichen es Benutzern, wiederholbare Hintergrundaufgaben festzulegen, die zur Überprüfung vor der Veröffentlichung entworfen werden können. Canva verfeinert außerdem seine bestehenden KI-Tools, darunter einen KI-Codegenerator, der HTML importieren und Tabellenkalkulationen aus Textaufforderungen erstellen kann.
Canva behauptet eine höhere Effizienz seiner KI-Modelle und gibt an, dass das Bilderzeugungsmodell Lucid Origin jetzt fünfmal schneller und 30-mal günstiger sei, während das 12-V-Bild-zu-Video-Modell siebenmal schneller und 17-mal günstiger sei. Canva AI 2.0 startet diese Woche in der Forschungsvorschau und wird in den kommenden Wochen für alle Benutzer zugänglich sein.








