Die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) entwickelt einen Vorschlag, der es börsennotierten Unternehmen ermöglichen soll, ihre Gewinnberichte halbjährlich statt vierteljährlich zu veröffentlichen.
Laut dem Wall Street Journal könnte diese mögliche Änderung des über 50 Jahre alten vierteljährlichen Berichtsmandats die regulatorische Belastung für börsennotierte Unternehmen verringern und mehr Unternehmen dazu ermutigen, in öffentliche Märkte einzutreten.
Unternehmen haben die Kosten und Belastungen angeführt, die mit der Erstellung vierteljährlicher Finanzberichte verbunden sind. Einige glauben, dass die derzeitige Anforderung Unternehmen davon abhält, an die Börse zu gehen.
Der Vorsitzende der SEC, Paul Atkins, und der frühere Präsident Trump haben zuvor die halbjährliche Berichterstattung unterstützt. Das Journal berichtete, dass die SEC Gespräche mit Börsen über die Umsetzung einer solchen Änderung aufgenommen habe.
Nach seiner Veröffentlichung wird der Vorschlag einer öffentlichen Kommentierungsphase und anschließend einer Abstimmung unterzogen.
Die Europäische Union und das Vereinigte Königreich haben vor etwa einem Jahrzehnt die obligatorische vierteljährliche Berichterstattung abgeschafft und sind zu halbjährlichen Offenlegungen übergegangen. Viele Unternehmen in diesen Märkten berichten immer noch freiwillig vierteljährlich.








