Meta testet einen neuen KI-Chatbot für Threads, der der Grok-Funktion auf X ähnelt, obwohl die „frühe Beta“ derzeit für die meisten Benutzer nicht verfügbar ist. Der Testzeitraum ist auf ausgewählte Benutzer in Malaysia, Saudi-Arabien, Mexiko, Argentinien und Singapur beschränkt, während das @meta.ai-Konto für alle Threads-Benutzer öffentlich sichtbar bleibt.

Benutzer haben ihre Frustration darüber zum Ausdruck gebracht, dass das Konto des Chatbots nicht blockiert werden kann, eine Funktion, die für andere Konten in Threads verfügbar ist. Viele haben das Konto als Spam gemeldet, aber festgestellt, dass die Option zum Blockieren nicht wie erwartet funktioniert. Der Satz „Benutzer können Meta AI nicht blockieren“ ist in Threads im Trend und generiert über eine Million Beiträge, in denen das Problem diskutiert wird.

Meta hat angegeben, dass Benutzer mithilfe der Stummschaltfunktion oder der Schaltfläche „Kein Interesse“ entscheiden können, „weniger“ Beiträge des Bots zu sehen, um die Empfehlungen der App zu beeinflussen. Benutzer haben auch die Möglichkeit, Antworten auf ihre eigenen Beiträge auszublenden, in denen die KI erwähnt wird.

Eine ähnliche Kontroverse brach bei Bluesky aus, als dessen Chief Innovation Officer Jay Graber einen KI-Assistenten ankündigte, der schnell zu einem der am häufigsten gesperrten Konten der Plattform wurde. Dieser Vorfall verdeutlicht die anhaltenden Beschwerden der Benutzer über KI-Funktionen, die nicht deaktiviert werden können. Zuvor wurde Meta wegen KI-generierter Instagram-Profile kritisiert, was das Unternehmen dazu veranlasste, das Blockierungsproblem als „Bug“ zu bezeichnen, bevor es das Projekt einstellte.

Meta hat noch nicht auf Anfragen bezüglich der fehlenden Sperrmöglichkeiten für das Meta AI-Konto geantwortet.


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