Google aktualisiert ab dem 15. Juni die Einwilligungsregeln für Google Analytics und Google Ads, wodurch die Benutzererlaubnis zur primären Kontrolle für die Datenerfassung und -nutzung wird. Dieses Update vereinfacht die Funktionsweise von Google Ads, indem es sich ausschließlich auf die Einwilligungseinstellung „ad_storage“ verlässt und frühere Komplexitäten im Zusammenhang mit verknüpften Google Analytics-Konfigurationen beseitigt.

Durch die Änderung werden die Einflüsse des Einwilligungsmodus und der Google-Signale von Analytics auf den Anzeigendatenfluss beseitigt. Vermarkter waren verwirrt, da einige Steuerelemente in den Analytics-Einstellungen verborgen waren und nicht klar in Werbeeinwilligungsbannern dargestellt wurden. Unter der neuen Struktur wird Google Analytics weiterhin von Google Signals gesteuert, Google Ads wird sich jedoch ausschließlich darauf konzentrieren, ob Nutzer ihre Einwilligung zur ad_storage erteilen.

Bei erteilter ad_storage-Einwilligung kann Google Ads alle verfügbaren Werbesignale nutzen, einschließlich möglicher Verbindungen zum angemeldeten Google-Konto eines Nutzers. Bei Ablehnung kann Google Ads nur weniger dauerhafte Signale verwenden, insbesondere URL-Parameter wie gclid. Durch diese Verschiebung entsteht ein klarerer, aber strengerer Einwilligungsrahmen für Werbetreibende, wodurch Unklarheiten hinsichtlich ihrer Datenerfassungspraktiken verringert werden.

Die Auswirkungen dieser Änderung sind erheblich für die Messung, Attribution und Zielgruppenausrichtung. Vermarkter müssen sicherstellen, dass die Einrichtung ihres Einwilligungsmodus ordnungsgemäß funktioniert, um negative Auswirkungen auf die Kampagnenleistungsdaten zu vermeiden. Fehler bei der Einrichtung des Einwilligungsmodus können zu Lücken bei der Mess- und Targeting-Genauigkeit führen.

Das Update von Google spiegelt eine umfassendere Initiative zur Optimierung der Einwilligungssysteme für Werbetreibende und Regulierungsbehörden wider, mit dem Ziel, Implementierungsfehler zu reduzieren. Marken werden dringend gebeten, die Umsetzung ihrer Einwilligung vor Ablauf der Frist im Juni zu überprüfen, um die Einhaltung der überarbeiteten Einstellungen sicherzustellen.

Werbetreibende sollten sicherstellen, dass Aktualisierungsaufrufe für den Einwilligungsmodus korrekt ausgelöst werden und dass die ad_storage-Einstellungen mit den Benutzerpräferenzen übereinstimmen. Besondere Aufmerksamkeit ist bei Marken erforderlich, bei denen Google Signals deaktiviert ist, da sie bei erteilter Werbeeinwilligung möglicherweise mehr mit Anzeigen verknüpfte Daten sehen. Vermarkter werden darauf hingewiesen, dass die Regeln zwar klarer werden, die Einholung der korrekten Einwilligung jedoch immer wichtiger wird.


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