Google hat mehrere neue Funktionen eingeführt, die darauf abzielen, das Publikumsengagement und die Loyalität für Publisher in einer schwierigen Verkehrslandschaft zu verbessern. Zu den Highlights gehört die Einführung von bevorzugten Quellen, Suchprofilen und Abonnementverknüpfungen, die den Benutzern mehr Kontrolle und Sichtbarkeit über die Inhalte geben sollen, mit denen sie interagieren.

Preferred Sources, das erstmals im August 2025 angekündigt und im April 2026 weltweit implementiert wurde, ermöglicht es Benutzern, bestimmte Verlage auszuwählen, die in ihren Suchergebnissen angezeigt werden sollen. Wenn ein Benutzer nach Nachrichten sucht, werden die Geschichten seines bevorzugten Herausgebers im Feld „Top-Stories“ angezeigt, wodurch die Sichtbarkeit für diese Herausgeber erhöht wird. Diese Funktion wurde im Mai 2026 um die Integration in AI-Übersichten und den AI-Modus erweitert.

Suchprofile wurden als spezieller Bereich für Herausgeber und Ersteller mit über 100.000 Followern eingeführt. Benutzer können diesen Profilen folgen und so die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ihre Inhalte im Discover-Feed erscheinen, der auf Benutzerpräferenzen eingeht.

Darüber hinaus ermöglicht die Abonnementverknüpfung Publishern, ihre Abonnentendaten mit Google-Konten zu verknüpfen. Dies ermöglicht eine bessere Sichtbarkeit von Abonnementinhalten in den Suchergebnissen und im Discover-Feed, der im Bereich „Aus Ihren Abonnements“ angezeigt wird.

Laut der Quelle spiegeln diese Initiativen einen Wandel hin zur Schaffung eines Ökosystems zur Loyalität des Publikums wider, anstatt nur den Traffic zu steigern. Google vertritt seit langem die Auffassung, dass sich Verlage auf qualitativ hochwertige Inhalte statt auf die Jagd nach Klicks konzentrieren sollten. Ziel des Unternehmens ist es, minderwertigen Journalismus, der oft zu hohen Absprungraten führt, durch direkte Antworten und KI-generierte Zusammenfassungen zu ersetzen.

Der Autor schlägt vor, dass die Gewinnung von Traffic zwar schwieriger geworden ist, die Bemühungen jedoch auf die Förderung der Loyalität des bestehenden Publikums ausgerichtet sein sollten. Benutzer, die einen Verlag als bevorzugte Quelle angeben oder ihm folgen, signalisieren häufig eine engagierte Leserschaft und ein Bekenntnis zu Qualitätsjournalismus.

Verlage werden ermutigt, sich auf die Produktion von Originalinhalten statt auf Artikel von geringer Qualität zu konzentrieren. Die neuen Tools von Google sollen engagierten Verlagen dabei helfen, ihre Leser zu binden und die Interaktionskennzahlen zu maximieren.

Der Autor erkennt zwar die Komplexität an, die KI mit sich bringt, kommt jedoch zu dem Schluss, dass die Anpassung an diese Veränderungen für die Nachhaltigkeit von Veröffentlichungen von wesentlicher Bedeutung ist. „KI ist hier, um zu bleiben“, erklären sie und betonen, dass die Verlagsbranche ihre Überlebensstrategien als Reaktion auf diese dauerhafte Technologie weiterentwickeln muss.


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