IBM hat die Vorwürfe des US-Justizministeriums wegen Verstößen gegen Bürgerrechtsgesetze im Zusammenhang mit seinen Praktiken in den Bereichen Vielfalt, Gleichberechtigung und Integration beigelegt und sich zur Zahlung von über 17 Millionen US-Dollar bereit erklärt.
Der Vergleich befasst sich mit Vorwürfen, dass IBM bei seinen Beschäftigungsentscheidungen „Rasse, Hautfarbe, nationale Herkunft oder Geschlecht“ berücksichtigt habe, und ist Teil eines umfassenderen Vorstoßes gegen DEI-Programme, den die Trump-Regierung Anfang 2025 durch eine Durchführungsverordnung eingeleitet hat.
Das DOJ behauptete, IBM habe gegen den Civil Rights Act von 1964 verstoßen, indem es Richtlinien wie die Änderung von Interviewkriterien basierend auf Rasse oder Geschlecht, die Festlegung demografischer Ziele für Geschäftseinheiten und die Verwendung eines Diversitätsmodifikators zur Verknüpfung von Boni mit demografischen Zielen eingeführt habe.
IBM bestritt jegliches Fehlverhalten und behauptete, dass der Vergleich kein Eingeständnis einer Haftung darstelle. In der Vergleichsvereinbarung wird auch klargestellt, dass die Ansprüche der US-Regierung nicht diskreditiert wurden. Ein IBM-Sprecher erklärte: „Wir freuen uns, diese Angelegenheit gelöst zu haben“ und betonte gleichzeitig, dass die Personalstrategie des Unternehmens darauf ausgerichtet sei, den Kunden die richtigen Fähigkeiten zu vermitteln.
Todd Blanche, der amtierende Generalstaatsanwalt, stellte fest, dass diese Einigung zu den ersten Resolutionen der im Mai 2025 ins Leben gerufenen Civil Rights Fraud Initiative gehört.
IBM schließt sich anderen Unternehmen wie T-Mobile und Meta an, die im vergangenen Jahr ebenfalls ihre DEI-Initiativen geändert haben.








