Berichten zufolge überspringt Apple die Einführung seiner M6 Pro- und M6 Max-Chips und entscheidet sich stattdessen für die Veröffentlichung eines M6-basierten MacBook Pro und den direkten Übergang zu den M7 Pro- und Max-Modellen im Jahr 2027. Diese Entscheidung spiegelt eine deutliche Abkehr von Apples etablierter Silizium-Rollout-Strategie wider, die seit der Einführung des M1-Chips die schrittweise Veröffentlichung von Basis-, Pro- und Max-Varianten beinhaltet.
Einem Bloomberg-Bericht von Ende Juni 2026 zufolge würde Apple keine M6 Pro- und Max-Chips für seine neu gestalteten MacBook Pros produzieren, sondern stattdessen bestehende M5 Pro- und M5 Max-Systeme auf Chips (SoCs) nutzen. Darüber hinaus hat Apple im Rahmen dieses strategischen Wandels die Entwicklung der M7 Pro- und M7 Max-Chips beschleunigt.
Mark Gurman betonte in seinem Power On-Newsletter, dass Apple beabsichtigt, wesentliche Upgrades der Neural Engine in die M7-Chipfamilie zu integrieren und sich dabei stark auf die Verbesserung der KI-Leistung zu konzentrieren. Gurman wies darauf hin, dass die erwarteten Leistungsverbesserungen erheblich zu sein scheinen, insbesondere für den M7 Ultra-Chip, der ab 2029 in Apple Intelligence-Servern eingesetzt werden soll.
Der M7 Ultra wird voraussichtlich bis zu 1,5 TB RAM unterstützen, was der doppelten Kapazität des kommenden M5 Ultra entspricht und mit den RAM-Kapazitäten des Mac Pro 2019 übereinstimmt. Aufgrund der anhaltenden DRAM- und NAND-Flash-Knappheit sowie der schwankenden Speicherpreise bleibt es jedoch ungewiss, ob Apple Mac Studios mit dem M7 Ultra und dem maximalen RAM anbieten wird.
Derzeit unterstützt der M3 Ultra bis zu 512 GB RAM, die Konfigurationen sind jedoch aufgrund von DRAM-Knappheit auf nur 96 GB beschränkt, was dazu geführt hat, dass Apple die RAM-Optionen der oberen Preisklasse eingestellt hat.








