IBM plant, bis zum Jahr 2026 die Zahl der Neueinstellungen in den USA zu verdreifachen, und widerspricht damit den Bedenken, dass künstliche Intelligenz solche Stellen eliminieren wird. Laut Bloomberg-Berichten gab Nickle LaMoreaux, Chief Human Resources Officer von IBM, den Plan am Dienstag auf dem Leading with AI Summit von Charter bekannt.

LaMoreaux gab an, dass sich die Einstellung auf Stellen konzentrieren wird, die üblicherweise mit KI-Fähigkeiten verbunden sind. „Und ja, für all diese Aufgaben wird uns gesagt, dass KI sie erledigen kann“, sagte sie.

Bei den neu gestalteten Einstiegsrollen wird der Schwerpunkt auf Aufgaben gelegt, die reif für die Automatisierung sind, wie z. B. Codierung, und stattdessen auf menschliche Interaktionsfähigkeiten wie Kundeneinbindung gesetzt. IBM hat keine konkrete Gesamtzahl für die Anzahl der Einstellungen im Rahmen dieser Initiative angegeben. TechCrunch kontaktierte IBM für weitere Einzelheiten zu den Plänen.

Der Ansatz von IBM steht im Gegensatz zu breiteren Branchennarrativen über die Verdrängung von Nachwuchsrollen durch KI. Eine im Jahr 2025 veröffentlichte MIT-Studie errechnete, dass bereits 11,7 % der Arbeitsplätze durch damals verfügbare KI-Technologien automatisiert werden könnten.

Unabhängig davon ergab eine Investorenumfrage von TechCrunch, dass mehrere Befragte davon ausgehen, dass sich im Jahr 2026 der Einfluss von KI auf den Arbeitsmarkt zeigen wird, auch wenn sich die Frage nicht speziell auf die Beschäftigung konzentrierte.


Quelle des hervorgehobenen Bildes