Berichten zufolge hat Intel Schwierigkeiten, ausreichende Mengen seiner neuen Core- und Core-Ultra-Serie-3-Prozessoren zu liefern, was zu Lieferengpässen führt. Große PC-Marken sind Berichten zufolge mit Engpässen bei den neuen Chips von Intel konfrontiert, obwohl das Unternehmen diese Marken dazu drängt, auf die neuen Prozessoren umzusteigen und die Produktion der vorherigen Generation einzustellen. Die Chips der Serie 3 sind die ersten, die im 18A-Verfahren von Intel hergestellt werden, was einen bedeutenden Schritt in der geplanten Erholung des Unternehmens darstellt.

Der Rückgang der Technologieführerschaft von Intel in den letzten zwei Jahrzehnten wurde auf die zunehmende Konkurrenz durch TSMC, den weltweit größten Chiphersteller, zurückgeführt. Um den Betrieb zu rationalisieren, versucht Intel, die Produktion älterer Chips, bekannt als Alder Lake und Raptor Lake, die von TSMC hergestellt werden, einzustellen. Aufgrund der entscheidenden Rolle von TSMC bei der Unterstützung der Technologiebranche erhält Intel möglicherweise keine Priorität bei der Komponentenproduktion, was ihre Lieferprobleme noch weiter verkompliziert.

Obwohl Intel die 18A-Chips selbst herstellt, werden viele erforderliche Komponenten immer noch von TSMC bezogen. Die Situation könnte sich verschärfen, da Intel mit dem Xeon 6+ auch seinen ersten High-End-Serverchip auf den Markt gebracht hat, der im 18A-Prozess hergestellt wird. Diese zusätzliche Nachfrage könnte bestehende Angebotsengpässe verschärfen.

Ein Intel-Manager erkannte den Lieferengpass an und gab an, dass das Unternehmen aktiv an der Lösung des Problems arbeite. Engadget hat Intel um einen offiziellen Kommentar gebeten und wird Updates bereitstellen, sobald eine Antwort eingeht.


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