Meta hat zugestimmt, die Bezugnahme auf das PG-13-Bewertungssystem für seine Teenager-Konten auf Instagram ab dem 15. April erheblich zu reduzieren. Diese Entscheidung folgt auf eine Unterlassungserklärung der Motion Picture Association (MPA) aus dem letzten Jahr, die Metas Behauptung widersprach, dass ihre Teenager-Konten mit den PG-13-Medienbewertungen übereinstimmen.
Die MPA erklärte, dass die Behauptung eines Zusammenhangs zwischen Instagram-Jugendkonten und PG-13-Bewertungen „im wahrsten Sinne des Wortes falsch und äußerst irreführend“ sei. Der Verband äußerte Bedenken, dass solche Äußerungen seinem öffentlichen Image schaden könnten, indem sie andeuten, dass die beiden Systeme kompatibel seien, obwohl dies nicht der Fall ist. Die MPA betonte, dass der Einsatz künstlicher Intelligenz durch Meta zur Steuerung der Sichtbarkeit von Inhalten für jüngere Benutzer die Moderation von Inhalten noch komplexer macht.
In seinen Mitteilungen zu den Änderungen wies Meta zuvor darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit, in einem PG-13-Film auf anzügliche Inhalte zu stoßen, die potenziellen Risiken auf den Teenager-Konten von Instagram widerspiegele. Das Unternehmen schlug diese Analogie als Rahmeninstrument zur Kommunikation der Inhaltsmoderation vor und betonte sein Engagement für die Minimierung unangemessener Inhalte.
Nach der Vereinbarung mit der MPA hat Meta seinen Blog aktualisiert, um seine Inhaltseinstellungen zu klären. Das Update enthält einen Haftungsausschluss, der auf die erheblichen Unterschiede zwischen Social-Media- und Filmbewertungen hinweist. Darin wird ausdrücklich erwähnt, dass die MPA nicht zu den Inhaltsänderungen beigetragen hat und keine Inhalte auf Instagram unterstützt oder genehmigt.
Meta wies darauf hin, dass es sich zwar von MPA-Richtlinien inspirieren ließ, die auf dem Feedback und der Vertrautheit der Eltern basieren, künftige Mitteilungen jedoch vermeiden werden, explizite Verbindungen zwischen ihren Plattformen und traditionellen Filmbewertungen herzustellen.
Charles Rivkin, Vorsitzender und CEO der MPA, bestätigte, dass die Vereinbarung die Filmbewertungen der MPA von den Inhaltsmoderationspraktiken von Instagram unterscheidet. Er erklärte: „Die heutige Vereinbarung unterscheidet die Filmbewertungen der MPA deutlich von den Inhaltsmoderationstools von Instagram für Teen Accounts.“ Rivkin brachte das Engagement der MPA zum Ausdruck, das über fast sechzig Jahre aufgebaute Vertrauen der Eltern in das Filmbewertungssystem zu schützen.







