Google wird SpaceX 920 Millionen US-Dollar pro Monat für KI-Rechenkapazität zahlen, ein Deal, der sich über einen Zeitraum von 32 Monaten auf rund 30 Milliarden US-Dollar beläuft. Diese Vereinbarung umfasst den Zugriff auf rund 110.000 Nvidia-GPUs in SpaceX-Rechenzentren. Der Deal wurde in einem behördlichen Antrag von SpaceX am 5. Juni vor dem geplanten Börsengang bekannt gegeben.
Die Zahlungen von Google beginnen im Oktober 2026 und dauern bis Juni 2029. Während einer Anlaufphase, die bis September 2026 dauert, wird es eine reduzierte Gebühr geben. Google behält sich das Recht vor, die Vereinbarung zu kündigen, wenn SpaceX die vereinbarte GPU-Kapazität nicht bis zum 30. September 2026 liefert.
Dieser Vertrag folgt auf eine weitere wichtige Vereinbarung, die SpaceX im Mai 2023 getroffen hat und bei der es einen separaten Vertrag mit Anthropic über 1,25 Milliarden US-Dollar pro Monat unterzeichnet hat. Der gesamte jährliche wiederkehrende Umsatz von SpaceX aus KI-Computing hat mittlerweile etwa 26 Milliarden US-Dollar erreicht.
Stefan Slowinski, Analyst bei BNP Paribas, erklärte, dass das erhebliche Engagement von Google eine anhaltend starke Nachfrage nach KI-Infrastruktur signalisiere, was sich positiv auf die Azure-Cloud-Dienste von Microsoft auswirken könnte. Slowinski behält die Kaufempfehlung für Microsoft mit einem Kursziel von 555 US-Dollar bei, was auf ein Potenzial für einen Anstieg der Wachstumsrate von Azure in den mittleren 40-Prozent-Bereich hinweist.
In seinem jüngsten Ergebnisbericht stellte Microsoft für das Märzquartal einen Anstieg des Azure-Umsatzes um 40 % gegenüber dem Vorjahr fest und übertraf damit seine eigenen Prognosen. Das Unternehmen gab außerdem 627 Milliarden US-Dollar an kommerziellen verbleibenden Leistungsverpflichtungen bekannt, die die vertraglich vereinbarten künftigen Einnahmen widerspiegeln.
Slowinski äußerte sich besorgt über mögliche Azure-Preiserhöhungen aufgrund steigender Speicher- und CPU-Kosten, insbesondere da KI-bezogene Verträge kurz vor der Verlängerung stehen. Er hob auch Verbesserungen im Feedback von Benutzern von Microsofts Copilot hervor, was die optimistischen Aussichten für den Wachstumskurs von Azure bekräftigte.








