Microsoft warnt vor einer kritischen Sicherheitsherausforderung, die bis zu 400 Millionen Windows-PCs betrifft, da die Sicherheitsupdates für Windows 10 am 14. Oktober auslaufen.

Aktuelle Daten zeigen, dass Windows 10 immer noch 41 % aller PCs mit Strom versorgt, gegenüber 46 % im September. Ungefähr 600 Millionen PCs laufen mit Windows 10, wobei bis zu 400 Millionen aufgrund von Hardwareeinschränkungen nicht auf Windows 11 aktualisieren können.

Benutzer haben zwei Hauptoptionen, um die Sicherheit aufrechtzuerhalten: Sie zahlen 30 US-Dollar für erweiterten Support oder melden sich für das kostenlose Extended Security Update (ESU)-Programm von Microsoft an, für das ein Microsoft- und OneDrive-Konto erforderlich ist.

Die Public Interest Research Group (PIRG) beleuchtete den historischen Kontext von Betriebssystemübergängen und stellte fest, dass nach dem Ende der Windows 8-Unterstützung im Januar 2016 nur noch 3,7 % der Benutzer auf der Plattform verblieben und im Januar 2023 nur 2,2 % Windows 8.1 verwendeten.

Cybersicherheitsexperten warnen, dass ungepatchte Systeme ohne laufende Updates anfällig für Exploits werden. „Wenn es keine Updates mehr gibt, werden schnell zu behebende Exploits zu offenen Türen“, warnen Experten und schlagen vor, dass Ransomware-Gruppen nach dem 14. Oktober Millionen ungeschützter Endpunkte ins Visier nehmen könnten.

StatCounter meldet einen unerwarteten Anstieg der Windows 7-Nutzung, da auf fast 140 Millionen PCs immer noch das veraltete Betriebssystem ausgeführt wird.

Windows 11, das Schwierigkeiten hatte, eine breite Akzeptanz zu finden, könnte aufgrund dieser bevorstehenden Frist für Sicherheitsupdates höhere Installationsraten verzeichnen. Benutzern wird dringend empfohlen, vor dem 14. Oktober Maßnahmen zum Schutz ihrer Systeme und Daten zu ergreifen.