Elon Musk gab auf der Social-Media-Plattform X bekannt, dass sein xAI-Spieleentwicklungsstudio beabsichtigt, ein „großartiges“ Spiel auf Basis von Grok AI zu veröffentlichen. Dem Beitrag zufolge ist die Veröffentlichung noch vor Ende nächsten Jahres geplant. Bei Musks Aussage handelte es sich um einen Zitat-Beitrag eines Clips, der ein Spiel im Stil der Battlefield-Serie zeigte, das Berichten zufolge in Grok erstellt wurde.
Die Ankündigung hat bei Fans von Cyberpunk 2077, einem beliebten Spiel, das vor fast fünf Jahren veröffentlicht wurde, Gegenreaktionen ausgelöst. Im Mittelpunkt der Kontroverse steht ein kommender Titel, der sich offenbar nicht nur vom CD Projekt Red-Spiel inspirieren lässt, sondern auch dessen Vorzüge kopiert. Der Entwickler von Videospielinhalten, LegacyKillaHD, hat auf LegacyKillaHD stellte außerdem fest, dass einige Assets im Clip offenbar aus dem Originalspiel stammen.
Als Antwort auf den Clip schrieb ein anderer Benutzer: „Er ist immer noch verbittert, dass sie ihm keinen Cameo-Auftritt geben würden“, und spielte damit auf Berichte an, wonach Musk eine Rolle in Cyberpunk 2077 gefordert hatte, die jedoch nicht zustande kam. Die mögliche Veröffentlichung von xAI wurde als ehrgeizige Vorhersage beschrieben, da die derzeitige generative KI-Technologie nicht als in der Lage angesehen wird, vollständige Videospiele mit der Detailgenauigkeit und Kohärenz darzustellen, die menschliche Entwickler erreichen.
Frühe Demonstrationen von Spielen, die von Grok produziert wurden, zeigten ein vereinfachtes Gameplay, typischerweise mit einem Charakter, der mit einer Waffe nach vorne rennt, und nur minimalen anderen Aktivitäten. Über die technischen Einschränkungen hinaus wurden ethische Bedenken geäußert. Unternehmen, die generative KI entwickeln, wurde vorgeworfen, ohne Erlaubnis urheberrechtlich geschützte Werke zum Trainieren ihrer Modelle zu verwenden, und einige Tools ermöglichen Benutzern die Reproduktion dieser urheberrechtlich geschützten Materialien.
Auch Umweltprobleme spielen eine Rolle, da die für den Betrieb dieser KI-Tools erforderlichen Rechenzentren erhebliche Mengen an Wasser und Strom verbrauchen. Es bleibt ungewiss, ob das erste KI-gestützte Videospiel von xAI tatsächlich veröffentlicht wird.







