Der aktuelle Wirtschaftsbericht von OpenAI zeigt, dass Frauen ChatGPT mittlerweile häufiger nutzen als Männer, was eine deutliche Veränderung gegenüber den ersten Wochen nach seiner Einführung darstellt, als schätzungsweise 80 % der Nutzer männlich waren. Der Bericht unterstreicht, wie wichtig es ist, die Kluft zwischen den Geschlechtern bei der KI-Nutzung zu schließen, um sicherzustellen, dass Frauen nicht ausgeschlossen werden, da KI verschiedene Aspekte der Arbeit und des Lebens verändert.
Der Wandel in der Geschlechterdemografie wurde durch eine Analyse von Benutzernamen identifiziert, die als typisch männlich, weiblich oder unsicher kategorisiert wurden. Obwohl es sich nicht um eine wissenschaftlich präzise Methode handelt, bietet dieser Ansatz Einblicke in allgemeine Trends. Laut OpenAI-Chefökonom Ronnie Chatterji liegt der Schlüssel zur Erreichung eines ausgewogenen Geschlechterverhältnisses in der Erweiterung der ChatGPT-Benutzerbasis über die Erstanwender hinaus, angetrieben durch die Begeisterung für seine praktischen Anwendungen.
Der Wirtschaftsbericht basiert auf einer Stichprobe von 1,5 Millionen Gesprächen der rund 700 Millionen wöchentlichen Nutzer von ChatGPT. Die Analyse ergab, dass 80 % der Nutzung in drei Hauptkategorien fällt: praktische Anleitung, Informationssuche und Schreibhilfe. Spezialisiertere Anwendungen, wie etwa Codierung, waren in den Stichprobendaten weniger verbreitet.
Die Studie konzentrierte sich auf Nachrichten von angemeldeten Benutzern über 18 Jahren, mit Ausnahme derjenigen, die der Datennutzung zu Schulungszwecken widersprochen haben. Um den Inhalt dieser Nachrichten zu kategorisieren, wurde KI eingesetzt, um sicherzustellen, dass Forscher keinen Zugriff auf einzelne Chats hatten. Daten von Similarweb zeigen, dass ChatGPT mit fast 6 Milliarden monatlichen Desktop- und Mobilbesuchen weiterhin der beliebteste KI-Chatbot weltweit ist. Das ist etwa achtmal mehr als bei Googles Gemini und etwa neunmal mehr als bei der chinesischen Open-Source-Anwendung DeepSeek.








