Tesla hat in Redwood City, Kalifornien, seine erste vollwertige V4-Supercharger-Station mit einer Ladekapazität von 500 kW pro Ladestation eröffnet. Diese Entwicklung verbessert die Ladeinfrastruktur des Unternehmens.
Die Leistung von 500 kW kann vom Tesla Cybertruck, dem einzigen Fahrzeug in Teslas aktueller Produktpalette mit einer 800-Volt-Architektur, voll ausgenutzt werden. Diese Fähigkeit ermöglicht es dem Cybertruck, der mit einem 123-kWh-Akku ausgestattet ist, in weniger als 30 Minuten von einem Ladezustand von 10 % auf 80 % aufzuladen.
Zusätzlich zur erhöhten Leistungsabgabe führt das V4-System ein neues Gehäusedesign ein. Dieses Design verfügt über die dreifache Leistungsdichte und kann im Vergleich zu früheren Versionen die doppelte Anzahl an Ladestationen pro Schrank unterstützen. Diese Hardware-Verbesserungen wurden entwickelt, um den Stationsdurchsatz und die Effizienz zu steigern. Sie tragen auch zu geringeren Bereitstellungskosten und schnelleren Installationszeiten für neue Supercharger-Standorte bei.
Für die meisten anderen Tesla-Fahrzeugbesitzer sind die Verbesserungen der realen Ladegeschwindigkeit schrittweise. Viele bestehende Tesla-Modelle können die hohen Laderaten der V4-Stände nicht dauerhaft aufrechterhalten und ihre durchschnittlichen Ladegeschwindigkeiten bleiben typischerweise im Bereich von 80 kW bis 100 kW. Das V4-System ist Teil der Strategie von Tesla, sein Supercharger-Netzwerk zu erweitern und die Leistung zukünftiger Elektrofahrzeugmodelle zu verbessern.








