Amazon kündigte an, in seiner Shopping-App KI-generierte Produktbilder basierend auf den Suchanfragen der Nutzer anzuzeigen. Diese Funktion soll Kunden helfen, die eine Idee haben, aber keine präzise Terminologie für die Suche nach Produkten haben, wie zum Beispiel „Wasserfall“ für Hemden oder „Rattan“ für Möbel.

Wenn ein Benutzer eine Suchanfrage eingibt, präsentiert die App eine Auswahl von KI-generierten Produktbildern unter Vorschlägen zur automatischen Vervollständigung. Wenn Sie beispielsweise „blaues Gingham-Kleid“ eingeben, werden möglicherweise Optionen mit unterschiedlichen Ärmellängen und -stilen angezeigt, wodurch Benutzer zu relevanteren Suchergebnissen weitergeleitet werden.

Die Einführung von KI-generierten Bildern ist auf Kritik gestoßen. Kritiker argumentieren, dass dies Kunden zu der Annahme verleiten könnte, sie sähen sich tatsächliche Produkte an, die möglicherweise nicht verfügbar sind. Es sind Fragen hinsichtlich der Gründe für die Erstellung fiktiver Produktbilder aufgetaucht, wenn es tatsächliche Produktfotos gibt.

Diese Initiative ist Teil der umfassenderen Bemühungen von Amazon, KI-Technologie in seine Einzelhandelsplattform zu integrieren. Zuvor nutzte das Unternehmen KI, um Kundenbewertungen zusammenzufassen und die wichtigsten Vor- und Nachteile von Produkten hervorzuheben. Darüber hinaus hat Amazon eine Audio-Zusammenfassungsfunktion eingeführt, bei der KI Produkthighlights in einem Podcast-Format beschreibt.

Zu den neuesten KI-Funktionen gehören auch „einkaufbare Collagen“, die Benutzer zu kuratierten Inhalten zu bestimmten Modestilen weiterleiten, Amazon Lens Live für den visuellen Abgleich per Kamera und ein visuelles Such-Widget für den Sperrbildschirm für iOS. Anfang dieses Monats ersetzte Amazon seinen Rufus AI-Chatbot durch Alexa for Shopping, um die Benutzerinteraktion durch Abfragen in natürlicher Sprache zu verbessern.


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