Laut einem Bericht der New York Times unter Berufung auf anonyme US-Beamte prüft das Weiße Haus die Einrichtung einer staatlichen Aufsicht für neue KI-Modelle. Die Trump-Administration bildet eine KI-Arbeitsgruppe aus Technologieführern und Regierungsvertretern, um Aufsichtsverfahren für KI-Modelle vor ihrer Markteinführung zu entwickeln.
Die Arbeitsgruppe wird formale Überprüfungsprozesse für diese Modelle diskutieren. Pläne für diese Initiative wurden letzte Woche bei einem Treffen im Weißen Haus besprochen, an dem Vertreter von Anthropic, Google und OpenAI teilnahmen.
Die Arbeitsgruppe könnte sich von den von britischen Regulierungsbehörden vorgeschlagenen Regulierungsrahmen inspirieren lassen, die die KI-Aufsicht bestimmten Regierungsbehörden übertragen. Zu den vorgeschlagenen Agenturen für Führungsrollen bei dieser Aufsicht gehören die National Security Agency (NSA), das Büro des National Cyber Director im Weißen Haus und der Director of National Intelligence. Es gibt auch Überlegungen, das Center for A.I. aus der Biden-Ära zu reaktivieren. Standards und Innovation.
In den letzten Monaten hat die Regierung ihren Ansatz zur KI-Regulierung geändert. Zuvor zielte der KI-Aktionsplan des Bundes darauf ab, die Regulierung von Technologieunternehmen zu reduzieren, und drohte damit, Staaten, die Regulierungsmaßnahmen für die KI-Infrastruktur ergriffen hatten, Bundesmittel vorzuenthalten. Trumps „One Big Beautiful Bill“ hatte außerdem ein zehnjähriges Moratorium für staatliche Regulierungsmaßnahmen zugunsten der Bundesaufsicht vorgeschlagen.
Der FCC-Vorsitzende Brendan Carr, ein Trump-Beauftragter, plädiert für einen lockeren Regulierungsansatz bei der KI-Entwicklung.








