Hideki Kamiya, Regisseur von Resident Evil: Requiem, hat Einzelpersonen öffentlich verurteilt, die das Spiel vor der Veröffentlichung veröffentlicht haben, und erklärt, sie hätten „tausend Tode verdient“ und sollten „verflucht sein, nie wieder Spiele spielen zu können“. Die Kommentare des Regisseurs folgen einer Welle nicht autorisierter Inhalte, die online kursieren, darunter Gameplay-Videos und Clips, die das Finale des Spiels enthüllen. Capcom, der Herausgeber, hat festgestellt, dass diese Materialien von Kopien stammen, die „auf illegale Weise“ erlangt wurden, und hat „energische Maßnahmen“ gegen die Verantwortlichen versprochen.

Der durchgesickerte Inhalt hat eine heftige Reaktion des Entwicklungsteams ausgelöst. Kamiya verwies ausdrücklich auf frühere Vorfälle und erinnerte daran, dass die letzten Entwicklungen von Resident Evil 2 auch in einem wöchentlichen Fotomagazin enthüllt wurden. In einer auf Twitter/X geposteten Nachricht beschuldigte Kamiya die Leaker, die Zufriedenheit sowohl der Fans als auch der Schöpfer zu zerstören. Er schrieb: „Zu Ihrer eigenen egoistischen Befriedigung treten Sie auf den Gefühlen der Benutzer herum, die sich auf das Spiel gefreut haben, sowie auf den Gefühlen der Entwickler, die ihre ganze Kraft in die Entwicklung gesteckt haben. Es ist eine verabscheuungswürdige Tat, die das Glück aller zerstört.“

Capcom hat die Veröffentlichung dieser Videos als Urheberrechtsverletzung und „eine Handlung, die andere Kunden beleidigt“ bezeichnet. Trotz dieser Aussagen gab der Herausgeber an, dass seine Reaktion möglicherweise auf das Löschen der hochgeladenen Videos oder die Ausgabe von Warnungen an die Uploader beschränkt sei. Resident Evil: Requiem soll am 27. Februar erscheinen.

Trotz der Spoiler-Bedenken waren die ersten Eindrücke vom Titel positiv. IGN berichtete über ein etwa vierstündiges praktisches Erlebnis mit Resident Evil: Requiem. Die Veröffentlichung beschrieb das Spiel als „das Alte vermischt mit dem Neuen“ und erwähnte ein modernes Paket, das zwei Protagonisten enthält, die als „sehr“ sympathisch beschrieben werden. IGN gab an, dass das Team aufgrund dieser Erfahrung „mehr Vorfreude auf die Serie hatte als je zuvor“.


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